PM Orbán fordert sofortiges Ende der russischen Energiesanktionen

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Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat am Donnerstag davor gewarnt, dass Europa auf eine schwere Wirtschaftskrise zusteuert und die sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen Russland im Energiebereich gefordert.
Orbán fordert Ende der Russland-Sanktionen
“Europa steuert auf eine der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte zu. Die Welt steht vor einer schweren Energiekrise. Europa ist in großer Gefahr”, sagte Orbán auf der sozialen Medienplattform X.
“Der einzige Ausweg ist die Aufhebung der Sanktionen gegen die russische Energie. Unverzüglich. Wir müssen nicht an Putin denken, sondern an unser eigenes Land und unsere Völker. Anstatt Krieg zu führen, lieben und retten Sie Ihr Land, Donald!”, fügte er hinzu.
Der ungarische Premierminister reagierte damit auf den polnischen Präsidenten Donald Tusk, der dem ungarischen Regierungschef laut Anadolu vorgeworfen hatte, die europäische Einheit zu untergraben und Russlands strategischen Interessen Vorschub zu leisten.
Europa steuert auf eine der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte zu. Die Welt steht vor einer schweren Energiekrise. Europa ist in großer Gefahr. Der einzige Ausweg ist die Aufhebung der gegen die russische Energie verhängten Sanktionen. Unverzüglich. Wir müssen nicht an Putin denken, sondern an unsere … https://t.co/LQUMlknqIQ-
Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) April 2, 2026
“Der drohende Zerfall der NATO, die Lockerung der Sanktionen gegen Russland, eine massive Energiekrise in Europa, die Einstellung der Hilfe für die Ukraine und die Blockade des Kiewer Kredits durch Orbán – all das sieht aus wie Putins Traumplan”, sagte Tusk in einem separaten Post.
Grund für die Energiekrise
Die globale Energiekrise verschärfte sich, als die USA und Israel seit dem 28. Februar eine Luftoffensive gegen den Iran aufrechterhielten, bei der bisher über 1.340 Menschen getötet wurden, darunter der damalige Oberste Führer Ali Khamenei.
Der Iran hat sich mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel, Jordanien, den Irak und die Golfstaaten, in denen sich US-Militärs aufhalten, revanchiert und dabei Tote und Schäden an der Infrastruktur verursacht sowie die globalen Märkte und den Luftverkehr gestört.
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