Mögliche ministerielle Umstrukturierung unter der ungarischen Tisza-Regierung enthüllt

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Ungarns neue Theiss-Regierung bereitet eine erhebliche Umstrukturierung der staatlichen Verwaltung vor. Das neue Ministeriensystem würde mehrere Ressorts zusammenlegen, aufteilen und umbenennen, falls das Parlament zustimmt.

Laut einem von der Fraktionsvorsitzenden Andrea Bujdosó vorgelegten Gesetzesvorschlag würde die Umstrukturierung die Zuständigkeiten straffen und einen neuen institutionellen Rahmen für die Regierungsführung unter der Leitung von Péter Magyar schaffen.

Es wird erwartet, dass die Abgeordneten am Samstagnachmittag über den Vorschlag abstimmen werden.

Weniger Überschneidungen, neue politische Schwerpunktbereiche

Das geplante System würde eine Reihe von neu definierten Ministerien einführen, während gleichzeitig mehrere bestehende Ministerien abgeschafft oder zusammengelegt würden.

Nach Angaben von Telex umfasst die vorgeschlagene Struktur die folgenden Schlüsselministerien:

  • Ministerium für Gesundheit
  • Ministerium für Justiz
  • Ministerium für Bildung und Kinderangelegenheiten
  • Ministerium für Finanzen
  • Ministerium für Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft
  • Ministerium für Inneres
  • Ministerium für Lebensumwelt
  • Ministerium für Wirtschaft und Energie
  • Ministerium für Verteidigung
  • Ministerium für Verkehr und Investitionen
  • Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten
  • Büro des Premierministers
  • Ministerium für soziale und familiäre Angelegenheiten
  • Ministerium für soziale Beziehungen und Kultur
  • Ministerium für Wissenschaft und Technologie
  • Ministerium für ländliche Entwicklung und Siedlungswesen

Wichtige institutionelle Fusionen und neue Ressorts

Der Gesetzentwurf sieht eine umfassende Umstrukturierung der bestehenden Regierungsstrukturen vor, wobei mehrere Ministerien aus größeren Abteilungen ausgegliedert werden.

Das Gesundheitsministerium, das Ministerium für soziale und familiäre Angelegenheiten und das Ministerium für Bildung und Kinderangelegenheiten würden alle durch eine Abspaltung vom Innenministerium geschaffen.

Ein neu definiertes Ministerium für die Lebensumwelt würde durch Abspaltung vom derzeitigen Energieministerium gebildet werden.

Die Zuständigkeiten im Bereich Kultur und Innovation werden in einem neuen Ministerium für soziale Beziehungen und Kultur zusammengefasst, das aus dem Ministerium für Kultur und Innovation ausgegliedert wird.

Namensänderungen und Umbenennung von Schlüsselministerien

Mehrere bestehende Ministerien würden ihre Arbeit fortsetzen, allerdings unter neuen Namen und mit überarbeiteten Mandaten.

Das Ministerium für Volkswirtschaft würde in Finanzministerium umbenannt werden.

Das Landwirtschaftsministerium würde zum Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft umbenannt, was einen breiteren Fokus auf die gesamte Lebensmittelproduktionskette widerspiegelt.

Das derzeitige Energieministerium würde in das Ministerium für Wirtschaft und Energie umgewandelt werden.

Das Ministerium für Bau und Verkehr würde zum Ministerium für Verkehr und Investitionen umbenannt werden, während das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Handel einfach als Außenministerium fungieren würde, wenn der Vorschlag angenommen wird.

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EU-Angelegenheiten werden in das Büro des Premierministers eingegliedert

Eine der wichtigsten institutionellen Änderungen wäre die Eingliederung der Verwaltung der EU-Angelegenheiten in das Büro des Ministerpräsidenten, neben dem derzeitigen Kabinettsbüro des Ministerpräsidenten.

Dieser Schritt würde die Koordinierung von EU-Angelegenheiten direkt unter dem Premierministeramt zentralisieren.

Parlamentarische Entscheidung steht bevor

Sollte die Reform angenommen werden, würde sie eine der umfassendsten Umstrukturierungen der ungarischen Regierungsstruktur in den letzten Jahren darstellen und die Art und Weise, wie Politikbereiche im Kabinett gruppiert und verwaltet werden, grundlegend verändern.

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