Budapest Airport führt ein neues Sicherheitskontrollsystem ein, um lange Warteschlangen zu vermeiden

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Mit Hilfe niederländischer und britischer Fachleute hat der Budapester Flughafen sein Sicherheitskontrollsystem umgestaltet. Dank der Änderung können die Wartezeiten erheblich verkürzt werden.
Neues Sicherheitskontrollsystem am Budapester Flughafen
Wie AirportIndustry-News berichtet, hat Vinci Airports, der Betreiber des Budapester Flughafens, ein neues Sicherheitskontrollsystem eingeführt, um die Sicherheitskontrollen zu vereinfachen und zu beschleunigen und damit die Effizienz des Terminals zu steigern. Vinci Airports ist ein französisches Unternehmen, das weltweit Dutzende von zivilen Flughäfen betreibt und eine 20%ige Minderheitsbeteiligung an Ungarns wichtigstem Gateway-Flughafen hält.
Das Unternehmen hat den Sicherheitsbereich umgestaltet und setzt neue Technologien ein, um den Passagierverkehr zu rationalisieren. Dadurch kann es die Passagierabfertigung und die Effizienz des Terminals verbessern. Das neue System verbessert den Passagierfluss, reduziert Staus und erhöht die Abfertigungskapazität, indem es die Abfertigung der Gepäckstücke und die Kontrollverfahren beschleunigt.

Das System umfasst auch eine stärkere Automatisierung, die es dem Sicherheitspersonal ermöglicht, schneller und effizienter zu arbeiten. Neben der Einführung der neuen Geräte sind auch Schulungsprogramme Teil der Initiative.
Neues System fast fertig
Die Medien berichten, dass die Wartezeiten dank des neuen Systems erheblich verkürzt werden könnten und in einigen Fällen die gesamte Prozedur weniger als eine Minute dauern könnte.

Vinci Airports hat britische und niederländische Fachleute aus seinem breiteren Netzwerk, einschließlich der Flughäfen Edinburgh und London Gatwick, hinzugezogen.
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Wie hvg.hu berichtet, erhalten die Terminals 2A und 2B des Budapester Flughafens jeweils vier neue, leistungsstarke Automaten für die Tablettabfertigung. Infolgedessen wird das Personal weniger Tabletts abfertigen müssen. Die ersten beiden Maschinen wurden im Februar in Betrieb genommen, das zweite Paar im März. Das gesamte Projekt soll in wenigen Tagen abgeschlossen sein.
Das Ziel von Vinci Airports ist es, ein standardisiertes Sicherheitsmodell zu entwickeln, das auf allen Flughäfen anwendbar ist.
Der neue Ansatz könnte auch auf Flughäfen in Lateinamerika, anderen Teilen Europas und Japan umgesetzt werden.
Passagierzahlen am Flughafen Budapest steigen im April leicht an
Die Passagierzahlen am Liszt Ferenc International Airport stiegen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,7 Prozent auf 1.675.500, teilte der Betreiber des Flughafens Budapest am Mittwoch mit. Die beliebtesten Ziele in diesem Monat waren London, Mailand, Istanbul, Paris und Rom. Von Januar bis April stieg die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 5.831.900, schrieb die Ungarische Nachrichtenagentur.
Flüge zu Zielen im Nahen Osten, die 7-10% des saisonalen Umsatzes ausmachen, werden allmählich wieder aufgenommen, so der Flughafen Budapest. Die Bemühungen um Diversifizierung und Partnerschaften mit mehr Fluggesellschaften in den letzten zwei Jahren bilden eine solide Grundlage für das Wachstum im Jahr 2026, unabhängig vom Konflikt im Nahen Osten, fügte er hinzu.
Die Passagierzahlen im Mai liegen im Plan und werden durch das UEFA Champions League-Finale in Budapest am Samstag angekurbelt, sagte der Betreiber. Das Frachtvolumen von Liszt Ferenc stieg im April um 17,5 Prozent auf 38.500 Tonnen und kletterte im Zeitraum Januar-April um 15,6 Prozent auf 147.100 Tonnen.
Budapester Flughafen: Umsatz und Gewinn steigen
Umsatz und Gewinn des Budapester Flughafens, dem Betreiber von Liszt Ferenc International, stiegen im Jahr 2025 im zweistelligen Bereich, wie aus öffentlich zugänglichen Unterlagen hervorgeht. Der Umsatz kletterte um 15% auf 475,5 Mio. EUR. Der Gewinn nach Steuern stieg um 84% auf 184,3 Mio. EUR. Der ungarische Staat hält 80 Prozent der Anteile am Flughafen Budapest und VINCI Airports 20 Prozent.
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