A critical moment for Hungary’s economy: what the rating agencies found

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Ungarn hat von allen drei großen internationalen Ratingagenturen ein Vertrauensvotum erhalten, nachdem sie beschlossen haben, die Kreditwürdigkeit des Landes unverändert zu belassen, so Finanzminister András Kármán.
Die Ankündigung erfolgte nach der jüngsten Bewertung durch Fitch Ratings, die eine Reihe von Überprüfungen an drei aufeinanderfolgenden Freitagen durch Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s abschloss. Alle drei Agenturen kamen zu demselben Ergebnis und ließen das Rating Ungarns trotz der anhaltenden finanzpolitischen Herausforderungen unverändert.
Positives Signal inmitten großer wirtschaftlicher Herausforderungen
Kármán bezeichnete das Ergebnis als ermutigend und wies darauf hin, dass Ungarn in den letzten Jahren häufig mit einer Herabstufung des Ratings oder einer Verschlechterung des Ausblicks durch eine oder mehrere der großen Agenturen konfrontiert war. Nach Ansicht des Ministers spiegelt die Entscheidung das wachsende Vertrauen in das Land und in den wirtschaftlichen Kurs der neuen von Tisza geführten Regierung wider.
Er wies darauf hin, dass die Regierung eine schwierige Haushaltslage geerbt habe. Die Vorgängerregierung habe einen Haushalt hinterlassen, der ein günstigeres Bild als die tatsächliche Lage vermittelt habe. “Das Defizit hat den ursprünglich für diese Phase des Jahres geplanten Anteil bereits deutlich überschritten”, sagte Kármán und fügte hinzu, dass die jahrelange, seiner Meinung nach verschwenderische und undurchsichtige Finanzverwaltung das Land vor große Herausforderungen gestellt habe.
Die Diskussionen fanden auf höchster Ebene statt
Der Finanzminister verriet, dass er sich in den letzten Wochen persönlich mit Analysten der Ratingagenturen getroffen hat, um die wirtschaftlichen Prioritäten der Regierung und die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Haushaltsdisziplin zu erläutern. Kármán sagte, die Regierung habe in kurzer Zeit greifbare Fortschritte erzielt und verwies auf eine kürzlich bekannt gegebene Vereinbarung über EU-Mittel, die für Ungarn bestimmt sind.
Das Paket im Wert von 16,4 Milliarden Euro entspricht etwa 6.000 Milliarden Forint und macht fast 13% des aktuellen ungarischen Staatshaushalts aus. Nach Ansicht des Ministers wird die Sicherung des Zugangs zu diesen Mitteln den finanzpolitischen Spielraum Ungarns stärken und neue Möglichkeiten für Investitionen und Entwicklungsprojekte schaffen.
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Die Tisza-Regierung setzt auf langfristige Stabilität
Die Regierung hat sich verpflichtet, das fiskalische Gleichgewicht wiederherzustellen, die Staatsverschuldung abzubauen und eine transparentere und berechenbarere Haushaltsplanung einzuführen. Kármán betonte, dass die Wirtschaftspolitik auf langfristiger Stabilität und nicht auf kurzfristigen politischen Erwägungen beruhen werde.
Er betonte auch, dass Kreditratings praktische Konsequenzen für Haushalte und Unternehmen haben. Eine verbesserte Wahrnehmung Ungarns auf den internationalen Finanzmärkten könnte schließlich zu niedrigeren Kreditkosten führen, was die Kosten für die Finanzierung der Staatsverschuldung senken und möglicherweise Ressourcen für das Gesundheitswesen, die Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung freisetzen würde.
Für die Unternehmen könnte ein stärkeres Vertrauen der Investoren einen billigeren Zugang zu Krediten bedeuten, was Investitionen anregen und die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen würde. “Das Vertrauen kann nicht über Nacht wiederhergestellt werden”, sagte Kármán, “aber die Entscheidungen der letzten Wochen zeigen, dass Ungarn begonnen hat, sich in die richtige Richtung zu bewegen.”
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