Eine Reise in die Vergangenheit: Nostalgiefahrzeuge kehren diesen Monat nach Budapest zurück!

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Die Nostalgie-Saison in Budapest geht weiter: Im Juni verlassen historische Fahrzeuge wieder ihre Depots und Garagen. Jeden Samstag verkehrt die Nostalgie-Straßenbahn N2 auf einer der schönsten Straßenbahnstrecken der Welt am Pest-Ufer, während die Fahrgäste sonntags an Bord der Straßenbahnlinie N19 auf der Budaer Seite der Stadt eine Reise in die Vergangenheit genießen können.
Die Nostalgie-Saison in Budapest geht weiter
Auch Busliebhaber kommen nicht zu kurz. Jeden Sonntag verkehren die legendären Ikarus-Busse auf der Linie N4 zwischen Zugló und Zugliget. Mitte des Monats wird der einzigartige Ikarus-Bus mit offenem Oberdeck wieder auf den Straßen unterwegs sein, während Besucher am letzten Mittwoch im Juni auch eine nostalgische Fahrt mit der historischen Zahnradbahn genießen können.
Budapest ist ein wahres Paradies für Liebhaber historischer Verkehrsmittel. Dank der Vielfalt der ehemaligen ungarischen Fahrzeugindustrie, der reichen Geschichte des Schienenverkehrs in der Hauptstadt und des Engagements von Verkehrsexperten konnten zahlreiche originale, fahrtaugliche und optisch beeindruckende Oldtimer-Fahrzeuge erhalten werden. Neben klassischen Straßenbahnen mit Holz- und Stahlrahmen werden im Juni auch die legendären Ikarus-Busse, nostalgische Oberleitungsbusse und ein historischer Zahnradbahnwagen im Einsatz sein.
Begeben Sie sich auf eine der schönsten Straßenbahnstrecken der Welt
Am Samstag, dem 13. Juni, wird die Straßenbahn Nr. 436, ein Vertreter der BVVV-L-Typ-Flotte, auf der Linie N2 entlang der Pest-Uferpromenade verkehren. Die ersten Exemplare dieses Typs erschienen vor mehr als einem Jahrhundert, im Jahr 1913, auf den Schienen Budapests. Ebenfalls im Einsatz sein werden an diesem Tag die bidirektionale „Bengáli“-Straßenbahn und die ehrwürdige Straßenbahn Nr. 1820, die als Linie N38 zwischen dem Blaha-Lujza-Platz und dem Hungária-Depot verkehrt. Dieses historische Fahrzeug war vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre im täglichen Personenverkehr im Einsatz.
Auch auf dem Großen Boulevard wird an diesem Samstag die Vergangenheit lebendig, wo Fahrgäste mit Fahrzeugtypen fahren können, die einst die Strecke prägten, bevor die Combino-Straßenbahnen eingeführt wurden, die in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiern. Unterdessen können Fahrgäste auf der Buslinie N109 eine Fahrt im offenen Bus genießen, der vor mehr als fünfzig Jahren gebaut wurde, früher in Ostdeutschland im Einsatz war und 2017 umgebaut wurde. Es wäre keine Übertreibung, diesen Bus als das markanteste Fahrzeug in der Nostalgiebusflotte Budapests zu bezeichnen.
Am Sonntag, dem 14. Juni, können Fahrgäste auf der Linie N19 entlang der Budapester Uferpromenade in einer Straßenbahn fahren, die 1908 gebaut und 1987 in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild restauriert wurde. Die elfenbeinfarbene und kirschrote, einseitig endende Bengáli-Straßenbahn wird an diesem Tag ebenfalls auf der Linie N18 zwischen dem Szent-János-Krankenhaus und der Csóka-Straße im Einsatz sein. Der Bus N4 heißt die Fahrgäste erneut willkommen und bietet Fahrten in einem Ikarus-Bus an, der viele Jahre lang ein prägendes Merkmal des Budapester Straßenbildes war und zwischen der Zugliget-Seilbahn und der Erzsébet-Királyné-Straße verkehrt.

Seltene Straßenbahnen und offene Ikarus-Busse werden die Show stehlen
Die Straßenbahn Nr. 1522, die 1939 gebaut wurde und 1999 im Film „Jakob der Lügner“ zu sehen war, wird am Samstag, dem 20. Juni, auf der Linie N2 verkehren. Eine der technischen Besonderheiten des Fahrzeugs ist das Fehlen eines Druckluftbremssystems; stattdessen wird es mittels einer elektrischen Bremse abgebremst und mit einer Handbremse mit Sperrklinke zum Stillstand gebracht.
Am selben Samstag findet in Budapest die „Nacht der Museen“ statt. Die Straßenbahnlinie N36 verkehrt zwischen dem Bahnhof Keleti und der Kápolna-Straße und hält in der Nähe der Sonderausstellung des Verkehrsmuseums im Eiffel-Werkhaus. Auch historische Busse und Oberleitungsbusse werden nach Einbruch der Dunkelheit auf den Straßen der Stadt zu sehen sein. Einer der Höhepunkte des Abends wird der Bus Ikarus 60 sein, der auf der Linie N1 unter anderem über die Andrássy-Allee und die Kettenbrücke fährt und am Bahnhof Keleti hält.
Auch die Oberleitungsbus-Version dieses legendären Typs, der Ikarus 60T, wird in Betrieb genommen. Auf der Linie N7679 bietet er eine einzigartige Fahrt durch die Straßen von Erzsébetváros, Terézváros und Újlipótváros zwischen dem Bahnhof Keleti und dem Jászai-Mari-Platz. Auf dieser Strecke wird auch der Oberleitungsbus ZiU-9 verkehren, der seit Jahrzehnten ein prägendes Element sowohl des visuellen Erscheinungsbildes als auch der Geräuschkulisse von Pest ist.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der begrenzten Kapazität maximal 21 Fahrgäste in jedem Ikarus-60-Bus und Ikarus-60T-Oberleitungsbus befördert werden dürfen und nur sitzende Fahrgäste zugelassen sind.

Die Nacht der Museen erweckt die Verkehrsgeschichte zum Leben
Diese Fahrzeuge halten auf Wunsch an allen Haltestellen, sodass Fahrgäste an jeder beliebigen Stelle entlang der Strecke aussteigen können. Das Einsteigen ist jedoch nur an der Endhaltestelle am Bahnhof Keleti möglich. Fahrkarten können den ganzen Abend und die ganze Nacht über vor Ort bei den Fahrgastkoordinatoren erworben werden. Das Armband der Nacht der Museen gilt nicht für die Nostalgieverbindungen, einschließlich des Busses N1, der Straßenbahn N36 und des Oberleitungsbusses N7679. Das Armband darf nur für die Museumsbusverbindungen verwendet werden, die auf mehreren Strecken verkehren.
Am Sonntag, dem 21. Juni, können Fahrgäste der Straßenbahnlinie N19 in einem Fahrzeug mitfahren, das es sogar bis in die Niederlande geschafft hat. Nach seiner Ausmusterung aus dem Budapester Verkehr im Jahr 1981 wurde der Triebwagen von einem privaten Sammler in Amsterdam erworben und in der niederländischen Hauptstadt mehrfach als historische Straßenbahn eingesetzt. Die BKV kaufte das Fahrzeug 2004 zurück und restaurierte es anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Budapester Straßenbahnverkehrs. Der Bus N4 wird an diesem Sonntag ebenfalls zwischen Zugliget und der Erzsébet-Királyné-Straße verkehren.
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Feiern Sie das 152-jährige Jubiläum der Zahnradbahn
Am Mittwoch, dem 24. Juni, dem 152. Jahrestag der Zahnradbahn, können Fahrgäste zwischen Városmajor und dem Széchenyi-Hügel mit einem Zug fahren, der über einen grünen, in Österreich gebauten Anhängewagen verfügt. In den vergangenen anderthalb Jahrhunderten hat das Fahrzeug den Hügel unzählige Male erklommen und namhafte Fahrgäste befördert, darunter den berühmten ungarischen Schriftsteller Mór Jókai. Der Garten seiner Villa in Svábhegy steht seit 1975 unter Naturschutz und ist seit 2007 ein denkmalgeschützter historischer Garten.
Am letzten Samstag des Monats, dem 28. Juni, können Fahrgäste der Linie N2 mit der FVV-Gelenkstraßenbahn, auch bekannt als „Bengáli“, fahren. Am Sonntag, dem 29. Juni, kehrt der Nostalgie-Straßenbahnverkehr auf die Budaer Seite zurück, wo die 119 Jahre alte Straßenbahn des Typs S mit der Nummer 1820 auf der Linie N19 verkehren wird. Der Nostalgie-Bus N4 wird ebenfalls das ganze Wochenende über verkehren und eine bequeme Anbindung an die Zugliget-Seilbahn bieten.
Fahrkarten für die Nostalgie-Verkehrsmittel können über die BudapestGO-App, in jedem BKK-Kundenzentrum oder an jedem Fahrkartenschalter sowie direkt beim Personal an Bord der Nostalgie-Verkehrsmittel erworben werden, wo auch Kartenzahlungen akzeptiert werden.
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