Fotos, Video: Polizei setzt Wasserwerfer gegen Menschenmengen auf dem Heldenplatz ein

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Eine erstickende Hitzewelle, die über Westeuropa hinwegfegte, brachte gestern Rekordtemperaturen nach Ungarn; in Szécsény wurden 42 °C gemessen – der höchste jemals im Land verzeichnete Wert. Auch die Hauptstadt litt unter drückender Hitze, was die Polizei dazu veranlasste, auf dem Heldenplatz Wasserwerfer einzusetzen. Anstatt zu fliehen, versammelte sich die Menschenmenge, begierig darauf, sich unter den Wasserstrahlen abzukühlen.

Landesweit fallen Rekorde
In den letzten Tagen sind in Budapest und weiten Teilen des Landes die täglichen Temperaturrekorde in rascher Folge gefallen. Die von Westeuropa nach Osten ziehende Hitzewelle hat selbst im historischen Vergleich außergewöhnliche Bedingungen hervorgerufen. Es überrascht nicht, dass die ungarische Wasserinfrastruktur stark belastet wurde; in mehreren Ortschaften wurden Versorgungsausfälle gemeldet, sodass die Behörden gezwungen waren, Trinkwasser per Tankwagen zu liefern.
Angesichts der extremen Hitze und der zunehmenden Wasserknappheit forderte Ministerpräsident Péter Magyar die Einwohner auf, den Verbrauch von Leitungswasser auf das Nötigste zu beschränken.

Es wird mit Gewittern gerechnet, wobei bereits gestern in Teilen des Landes heftige Regengüsse gemeldet wurden. Wetterexperten warnen davor, dass eine herannahende Kaltfront in den nächsten 24 Stunden zunehmend häufige Gewitter mit sich bringen wird, darunter sintflutartige Regenfälle, orkanartige Winde und heftige Wolkenbrüche.
Vorerst lag der Fokus jedoch weiterhin auf der Hitze, und viele begrüßten den Einsatz von Wasserwerfern der Polizei auf dem Heldenplatz, wo die Beamten sowohl den sonnenverbrannten Platz als auch die dort versammelten Menschen mit Wasser besprühten.

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Das kühle Spektakel wird heute zwischen 14:00 und 17:00 Uhr wieder zu sehen sein.


Die Polizei erklärte, dass zwar in den kommenden Tagen mit einem Temperaturrückgang zu rechnen sei, erhöhte Wachsamkeit jedoch weiterhin unerlässlich sei. „Wir bitten alle, weiterhin auf sich selbst und auf andere zu achten – auf Kinder, ältere Menschen und Personen in besonders schutzbedürftigen Situationen. Eine Flasche Wasser, ein schattiges Plätzchen, ein kurzer Blick in ein geparktes Auto, eine einfache Frage aus Sorge. Manchmal reicht das schon aus, um eine Tragödie zu verhindern“, erklärte die Polizei in einer Stellungnahme, wie Csaba Balog berichtete.
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