15 Menschenhändler bei internationaler Operation festgenommen

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Die Polizei hat im Rahmen einer einwöchigen internationalen Operation zur Bekämpfung des Menschenhandels15 Menschenhändler festgenommen und angeklagt , wie das Nationale Ermittlungsbüro der Bereitschaftspolizei (KR NNI) am Montag auf der Website police.hu mitteilte.
Die Operation, die im Rahmen der Europäischen Multidisziplinären Plattform gegen kriminelle Bedrohungen (EMPACT) vom 8. bis 12. Juni durchgeführt wurde, konzentrierte sich auf die Verhinderung sexueller Ausbeutung, erzwungener krimineller Handlungen und erzwungener Bettelei sowie auf die Aufdeckung damit zusammenhängender Straftaten. An der Operation waren 59 Länder und vier internationale Organisationen (Europol, Frontex, Interpol, Ameripol) beteiligt.
Wie in den Vorjahren wurde die Aktion in Ungarn von der Abteilung für Menschenhandel der KR NNI koordiniert, wobei neben der Polizei mehrere Institutionen und Behörden beteiligt waren, wie die ungarische Nachrichtenagentur berichtete.
Im Rahmen der Aktion kontrollierte die Polizei 5.103 Personen, 1.847 Fahrzeuge, 673 Orte – darunter Einrichtungen des Dienstleistungssektors, Unterhaltungsstätten, Privathäuser, Massagesalons, landwirtschaftliche und öffentliche Flächen, Gewerbebetriebe sowie Grenzübergänge – sowie 4.565 Dokumente.
Von den 15 ungarischen Verdächtigen werden 12 wegen Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, zwei wegen Menschenhandels zum Zwecke der Ausbeutung der Arbeitskraft und einer wegen Menschenhandels zum Zwecke der erzwungenen Bettelei und Zwangsarbeit angeklagt. Es wurden sieben Opfer identifiziert: drei Opfer sexueller Ausbeutung – darunter zwei Minderjährige – sowie vier Opfer von Zwangsarbeit.
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Titelbild:Illustration/police.hu

