Ministerpräsident Magyar führt Gespräche mit dem F1-CEO: Hier seine Äußerungen zum Verbleib der Formel 1 über das Jahr 2032 hinaus

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Premierminister Péter Magyar hat nach Gesprächen mit dem Präsidenten und CEO der Formel 1, Stefano Domenicali, am Hungaroring während des 41. Großen Preises von Ungarn bestätigt, dass Ungarn auch weit über die Laufzeit des aktuellen Vertrags hinaus im Formel-1-Kalender verbleiben möchte.
Nach dem Treffen am Sonntag in Mogyoród erklärte Magyar, das Ziel der Regierung sei es, sicherzustellen, dass die Formel 1 auch nach Ablauf der aktuellen Vereinbarung unter den bestmöglichen Bedingungen in Ungarn ausgetragen wird.
Ungarn und die Formel 1 diskutieren über die Zukunft
Der Vertrag Ungarns mit Liberty Media läuft derzeit bis 2032, doch Magyar gab bekannt, dass bereits Gespräche über eine mögliche Verlängerung um fünf Jahre aufgenommen wurden, die als Option im Vertrag vorgesehen ist.
„Wir haben mit der Führung der Formel 1 vereinbart, die Verhandlungen fortzusetzen. Das Ziel ist es, die bestmöglichen Bedingungen zu sichern, damit der Hungaroring und die Formel 1 in Ungarn bleiben“, erklärte der Ministerpräsident.
Er bezeichnete den Großen Preis von Ungarn als großen Erfolg und wies darauf hin, dass eine Rekordzahl an Zuschauern die Veranstaltung besucht habe, das Rennen am Sonntag ausverkauft gewesen sei und die Eintrittskarten bereits seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich gewesen seien.

Mehr als nur ein Rennwochenende
Magyar erklärte, dass sich die Gespräche mit Domenicali auch darauf konzentrierten, Formel-1-Wochenenden zu längeren Veranstaltungen auszubauen, die den Gastgeberländern größere wirtschaftliche und touristische Vorteile bringen.
Er wies darauf hin, dass die temporären Einrichtungen im Fahrerlager auch als Veranstaltungsorte für Führungskräfte aus der Wirtschaft dienen, die während des Rennwochenendes Investitionsgespräche führen, wodurch zusätzliche wirtschaftliche Chancen über den Motorsport hinaus geschaffen werden.
Nach Ansicht des Ministerpräsidenten sollte Ungarn das durch die Formel 1 geschaffene Tourismus- und Investitionspotenzial bestmöglich nutzen.

Die Unterstützung für den Hungaroring bleibt unverändert
Magyar betonte, dass der Regierungswechsel keinen Einfluss auf die Unterstützung für den Hungaroring haben werde. Er erklärte jedoch, die neue Regierung beabsichtige, die Ausgaben der Vorgängerregierung für den Umbau der Rennstrecke zu überprüfen. Im Rahmen des bestehenden Vertrags wurden rund 90 Milliarden HUF für die Renovierung und den Bau von Einrichtungen am Veranstaltungsort aufgewendet.
„Auf den ersten Blick erscheint die Investition erfolgreich, doch der Teufel steckt im Detail“, sagte Magyar und fügte hinzu, dass die Regierung prüfen wolle, wie öffentliche Mittel verwendet wurden und ob die Kosten effizienter hätten verwaltet werden können.
Er kündigte zudem an, dass Innenminister Gábor Pósfai, der innerhalb der Regierung für den Sport zuständig ist, in den kommenden Tagen eine detaillierte Überprüfung der Finanzzahlen vornehmen werde.
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Ungarische Fans und eine historische Rennstrecke
Im Rückblick auf die Bedeutung der Formel 1 in Ungarn erklärte Magyar, er sei ein Anhänger von Nigel Mansell gewesen und habe später Ayrton Senna und Michael Schumacher angefeuert.
Er fügte hinzu, dass er sich mehr ungarische Fans beim Rennen wünschen würde, auch wenn derzeit 70–80 % der Zuschauer aus dem Ausland kommen, was die Veranstaltung zu einem wichtigen Faktor für den Tourismus und das Image des Landes macht.
Magyar hob zudem die historische Bedeutung Ungarns in der Formel 1 hervor und erinnerte daran, dass der Große Preis von Ungarn 1986 das erste Formel-1-Rennen hinter dem Eisernen Vorhang war.
Nach Angaben des Ministerpräsidenten lobte Domenicali die Begeisterung der ungarischen Fans und würdigte die langjährige Beliebtheit der Formel 1 im Land. Magyar schloss mit der Feststellung, dass die Meisterschaft von einem hochprofessionellen Team profitiere und dass die Ungarn stolz auf den bedeutenden Beitrag sein sollten, den lokale Fachleute zum Erfolg der Veranstaltung leisten.
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