Zahl der gefährlichen asiatischen Tigermücken und anderer invasiver Arten in Ungarn steigt rasant an – tödliches Virus auf einem Bauernhof nachgewiesen

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Der Anstieg der Mückenpopulationen ist in erster Linie auf invasive Arten – darunter asiatische Tigermücken – zurückzuführen, da die Zahl der einheimischen ungarischen Mückenarten aufgrund niedriger Wasserstände in Seen und Flüssen sowie der Dürre auf ein Minimum gesunken ist, teilte die Nationale Generaldirektion für Katastrophenschutz (OKF) am Montag in einer Erklärung mit.
Asiatische Tigermücken übertragen gefährliche Viren
Geeignete Lebensräume für einheimische Mücken haben sich auf wenige Sumpfgebiete und Altarme reduziert.
Im Komitat Békés setzen Experten zur Bekämpfung dieser Mücken biologische Methoden aus der Luft ein, während im südlichen Teil des Komitats Pest bodengestützte biologische Verfahren zum Einsatz kommen, wie MTI berichtete. Allerdings seien Sprühmaßnahmen vom Boden aus in den Budapester Bezirken 3, 4 und 3 sowie in Teilen der Ortschaften am Plattensee aufgrund des Vorkommens von Tigermücken notwendig geworden, hieß es in der Mitteilung. Asiatische Tigermücken können Viren wie Dengue und Chikungunya übertragen.

Die Ausbreitung invasiver Arten, die bei Hitze und tagsüber aktiv sind, wie beispielsweise die Tigermücke, hat sich landesweit in Vorstadtgebieten ausgebreitet. Die Larven dieser Arten entwickeln sich massenhaft in stehenden Gewässern rund um Wohnhäuser, wie beispielsweise in Blumentopfuntersetzern, verstopften Dachrinnen oder Tränken für Tiere, selbst nach dem Gießen.
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Afrikanisches Schweinepest-Virus auf einem weiteren Betrieb in Ungarn nachgewiesen
Das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wurde auf einem Schweinezuchtbetrieb im Komitat Somogy im Südwesten des Landes nachgewiesen, teilte die Lebensmittelsicherheitsbehörde Nebih am Montag mit. Um den Betrieb in Lakocsa wurden Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet, und rund 1.850 Schweine werden getötet. Das ASP-Virus wurde im Juni erstmals in Ungarns Beständen an Mastschweinen nachgewiesen, und zwar auf einem Betrieb im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten des Landes.
Mücken in Ungarn könnten äußerst gefährliche tropische Krankheiten übertragen

