Fast 70 Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrand in Ungarn nach Stromausfall

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Die Feuerwehrleute haben einen Waldbrand im Kőszeg-Gebirge nach einem großangelegten Einsatz, der bis spät in die Nacht zum Sonntag andauerte, unter Kontrolle gebracht; das schwierige Gelände machte die Bekämpfung des Feuers zu einer besonderen Herausforderung.

Das Feuer brach am frühen Abend des 15. August in der Gegend um die Stájer-Häuser und den Vöröskereszt unterhalb des Írott-kő aus. Ersten Berichten zufolge brannte etwa ein Hektar Unterholz. Nach den neuesten Informationen der Katastrophenschutzbehörde des Landkreises Vas könnte eine heruntergefallene Hochspannungsleitung dazu geführt haben, dass das trockene Unterholz im Wald in Brand geriet.

Fast 70 Feuerwehrleute waren an dem Einsatz beteiligt

Der Einsatz wurde mit erhöhter Alarmstufe durchgeführt; dabei kamen 16 Feuerwehrfahrzeuge sowie fast 70 Berufs-, Kommunal- und freiwillige Feuerwehrleute zum Einsatz. Zunächst wurden mehrere Wasserstrahlen eingesetzt, um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Das Gelände stellte jedoch ein großes Hindernis dar: Die Löschfahrzeuge konnten den betroffenen Bereich nicht direkt erreichen, sodass die Feuerwehrleute den Einsatzort zu Fuß erreichen mussten.

Lange Schlauchstrecken mussten durch den Wald verlegt werden, um Wasser zum Brandherd zu leiten. Die Einsatzkräfte setzten zudem Rückenspritzen und Handwerkzeuge ein, um glühende und schwelende Stellen zu löschen. Zwei Löschfahrzeuge mit Wassertank waren ununterbrochen im Einsatz, um die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten, berichtet VAOL.hu.

Zivildrohnen und Forstteams leisteten ebenfalls Unterstützung

Der Einsatz erforderte Unterstützung über die Feuerwehrmannschaften hinaus. Die Feuerwehrleute setzten Flutlicht und batteriebetriebene Beleuchtung ein, um das Gebiet auszuleuchten, während die Arbeiten bis in den Abend hinein andauerten. Eine zivile Drohne half den Einsatzkräften dabei, den Brand von oben zu überblicken, während Forstfachleute vor Ort Unterstützung leisteten.

Auch zivile Wassertankwagen trugen dazu bei, die Versorgung für den Löscheinsatz aufrechtzuerhalten. Die schwierigen Bedingungen und die trockene Vegetation hatten Befürchtungen aufkommen lassen, dass sich die Flammen rasch durch die umliegenden Waldgebiete ausbreiten könnten. Frühere Meldungen hatten die Bevölkerung davor gewarnt, sich in die Berge zu begeben, um die Rettungskräfte nicht zu behindern.

Brand nach stundenlangem Einsatz unter Kontrolle gebracht

Den Feuerwehrleuten gelang es, den Brand einzudämmen, doch die Nachlöscharbeiten dauerten bis spät in den Abend hinein an, um verbleibende Glutnester zu beseitigen. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass im betroffenen Gebiet mehrere Brandherde identifiziert worden waren. Der Brand soll sich Berichten zufolge in einem weniger dicht bewaldeten Waldabschnitt und nicht im Kiefernwald der Gegend ereignet haben – ein Faktor, der im Hinblick auf die Verhinderung einer raschen Ausbreitung als günstiger angesehen wird.

Die städtische Feuerwehr von Kőszeg meldete kurz vor Mitternacht, dass der Einsatz erfolgreich abgeschlossen worden sei und ihre Einsatzkräfte zur Wache zurückgekehrt seien. Den neuesten Berichten zufolge waren keine Wohngebiete in Gefahr. Die Behörden haben die Brandursache noch nicht endgültig geklärt, allerdings wird derzeit eine heruntergefallene Stromleitung als mögliche Ursache in Betracht gezogen.

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