Waldbrand in Kroatien: Das Außenministerium veröffentlicht wichtige Informationen zu ungarischen Touristen

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Alle ungarischen Staatsbürger, die von dem Waldbrand in der Nähe von Omiš im Süden Kroatiens betroffen sind, sind laut der ungarischen Außenministerin Anita Orbán in Sicherheit.
Die Lage im Raum Omiš hat sich stabilisiert, obwohl Rauch und ein starker Brandgeruch weiterhin in der Luft liegen. Zwei Canadair-Löschflugzeuge sind weiterhin im Einsatz, um ein Wiederaufflammen der Flammen zu verhindern. Ungarische Konsularbeamte unterstützen die von der Evakuierung betroffenen Bürger weiterhin.
Dutzende Ungarn wurden evakuiert
Der ungarische Konsul aus Split sprach persönlich mit 26 ungarischen Staatsbürgern im Aufnahmezentrum in Omiš. Keiner von ihnen bat um weitere Unterstützung oder Hilfe bei der Rückkehr nach Ungarn; diejenigen, die sich noch im Zentrum aufhalten, warten darauf, dass die Behörden ihnen die Rückkehr in ihre Unterkünfte und die Abholung ihrer Habseligkeiten gestatten.
Weitere 25 ungarische Staatsbürger, die zuvor in der Aufnahmeeinrichtung untergebracht waren, haben das Gebiet bereits verlassen. Am Freitagmorgen hielten sich zudem sieben Ungarn in einer Aufnahmeeinrichtung in Split auf. Den Behörden war es gelungen, zwei von ihnen zu kontaktieren; auch sie warteten darauf, in ihre Unterkünfte zurückkehren zu können.
Die Behörden haben inzwischen die Straßen wieder freigegeben, die zuvor wegen des Brandes gesperrt waren, und die Betroffenen wurden darüber informiert. In Teilen des Gebiets kommt es jedoch weiterhin zu Unterbrechungen der Stromversorgung. Laut Anita Orbán sind bereits mehrere Ungarn in ihre Unterkünfte zurückgekehrt, während andere ihre Rückreise nach Ungarn angetreten haben.
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Vier Ungarn erlitten leichte Verletzungen
Vier ungarische Staatsbürger erlitten bei dem Waldbrand leichte Verletzungen, jedoch zog sich keiner von ihnen Verbrennungen zu. Alle vier sollten voraussichtlich am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen werden. In einem Fall benötigte eine ungarische Großmutter Medikamente, die von den kroatischen Behörden bereitgestellt wurden.
Der ungarische Konsul in Split hält sich weiterhin vor Ort auf, während ein stellvertretender Konsul aus Zagreb anreist, um bei den laufenden Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.
Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković besuchte ebenfalls das betroffene Gebiet und erkundigte sich beim ungarischen Konsul nach dem Befinden der ungarischen Staatsbürger. Unterdessen sprach Anita Orbán mit ihrer kroatischen Amtskollegin über die Lage.
Der ungarische Außenminister dankte den Mitarbeitern des Außenministeriums für ihren Einsatz und äußerte die Hoffnung, dass alle Betroffenen sicher nach Hause zurückkehren können.
Tausende sind betroffen, nachdem ein verheerender Waldbrand die Region um Omiš heimgesucht hat
Der schwere Waldbrand brach am Donnerstagabend in der Nähe von Omiš aus und griff über Nacht auf Wohngebiete über. Rund 1.000 Anwohner und Touristen wurden aus dem betroffenen Gebiet evakuiert. Insgesamt wurden 36 Menschen verletzt, sieben von ihnen sollen sich in lebensbedrohlichem Zustand befinden. Die kroatische Polizei entdeckte am Freitagnachmittag bei der Durchsuchung des Brandgebiets zudem eine Leiche.
Obwohl sich die Lage stabilisiert hat, dauern die Löscharbeiten an; dabei setzen Flugzeuge ein, um erneute Ausbrüche zu verhindern. Die Behörden geben zudem schrittweise die Straßen in der betroffenen Region wieder frei. Für ungarische Reisende, die sich derzeit in der Region um Omiš aufhalten oder einen Besuch dort planen, verfolgen die ungarischen Behörden die Entwicklungen weiterhin aufmerksam.
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