Kostenlose Veranstaltungen in ganz Budapest am 20. August, unter anderem im Burgviertel von Buda und in der Zitadelle

Sprache ändern:
Am 20. August, dem Festtag der Staatsgründung Ungarns, sind die St.-Stephans-Halle und die dazugehörige Ausstellung im Burgviertel von Buda sowie die Ausstellung „Bastion der Freiheit“ in der Zitadelle kostenlos zugänglich, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Das abendliche Feuerwerk wird von mehreren Aussichtspunkten im Burgviertel von Buda und in der Zitadelle aus zu sehen sein; angesichts der zu erwartenden hohen Besucherzahlen und der verkehrsrechtlichen Einschränkungen an Feiertagen wird den Besuchern jedoch empfohlen, ihre Anreise im Voraus zu planen; an bestimmten Orten ist mit Sperrungen und Besucherbegrenzungen zu rechnen.
Der prächtige St.-Stephans-Saal und die Zitadelle auf dem Gellértberg
Das wiedererstarkte Juwel der Budaer Burg, der St.-Stephans-Saal, ist am 20. August kostenlos zugänglich. Eine Voranmeldung für den Eintritt war über szentistvanterem.hu möglich, doch aufgrund des überwältigenden Interesses waren die freien Plätze schnell ausgeschöpft. Dennoch wird am Tag selbst noch eine begrenzte Anzahl von Anmeldungen vor Ort entgegengenommen. Mit derselben Anmeldung erhalten Sie auch freien Zugang zur Ausstellung „The Hauszmann Story“, die ebenfalls in der Budaer Burg untergebracht ist.



Die Frühjahrseröffnung der Zitadelle sowie die Ausstellung „Die Bastion der Freiheit“ sind für Besucher ebenfalls kostenlos; eine Voranmeldung ist unter citadella.hu möglich. Ab 15:00 Uhr finden im Innenpark der Zitadelle kostenlose Familien- und Musikveranstaltungen statt.

Anreise und Besichtigung des Feuerwerks
Da sowohl das Burgviertel von Buda als auch die Zitadelle von verschiedenen Punkten aus Ausblicke auf das abendliche Feuerwerk bieten, ist es ratsam, sich vorab über die Zugänglichkeit für Fußgänger zu informieren.Tagsüber ist das Burgviertel von Buda mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Dísz tér erreichbar, das über den Szent György tér zu erreichen ist. Zu Fuß können Besucher vom Clark-Ádám-Tér aus entlang der Ellyps-Promenade oder über die Palota-út hinaufgehen, wobei jedoch mit längeren Warteschlangen an den Tabán-Aufzügen zu rechnen ist, die von der Palota-út zum Csikós-udvar führen.

Zwischen 18:00 und 22:00 Uhr ist das Budapester Burgviertel nicht mehr aus Richtung Várkert Bazár erreichbar; der Öntőház-Innenhof des Várkert Bazár sowie die Vízhordó-Treppe sind ebenfalls für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nach 22:00 Uhr ist es jedoch wieder möglich, vom Burgviertel in Richtung Várkert Bazár hinabzusteigen: von der Savoyai-Terrasse über die Zufahrtsstraße Keleti und die Vízhordó-Treppe oder mit dem Mária-Aufzug.
Das Feuerwerk kann von mehreren Punkten im Burgviertel aus verfolgt werden, darunter von der Savoyai-Terrasse, der „Halászó gyerekek“ (Fischerkinder)-Terrasse, dem Abschnitt des Szent-György-Platzes zwischen der Budapester Burgseilbahn und dem Habsburger-Tor (wo die hölzerne Panoramatreppe jedoch gesperrt sein wird) sowie von Teilen des Neorenaissance-Gartens des Várkert Bazár.
Die Zitadelle ist zu Fuß von der Erzsébet-Brücke und dem Szent Gellért tér über die Wanderwege des Gellért-Hügels sowie von der Haltestelle „Búsuló Juhász“ (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar) entlang der Szirtes út zu erreichen. Während des Feuerwerks wird aus Sicherheitsgründen nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern auf die nördlichen Aussichtspunkte innerhalb der Festungsmauern zugelassen; der Zutritt erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Auf der Promenade, die die Zitadelle außerhalb der Festungsmauern umgibt, sowie auf der Terrasse rund um die Freiheitsstatue gelten keine Kapazitätsbeschränkungen; allerdings ist das Feuerwerk von dort aus nur von bestimmten Punkten aus vollständig zu sehen.

Falls Sie es verpasst haben: Ein über 1.000 Jahre altes authentisches Bildnis des Heiligen Stephan, des Gründers Ungarns, auf einer unerwarteten Reliquie
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass sich das diesjährige Feuerwerk laut Presseberichten vor allem auf den Donauabschnitt zwischen der Kettenbrücke und der Margaretenbrücke konzentrieren wird; daher ist das gesamte Programm möglicherweise nicht von jedem Punkt im Burgviertel von Buda und in der Zitadelle aus gut zu sehen. Angesichts der zu erwartenden hohen Temperaturen werden die Besucher dringend gebeten, ausreichend Flüssigkeit mitzubringen; sowohl im Burgviertel von Buda als auch in der Zitadelle werden jedoch kostenlose Wasserstationen zur Verfügung stehen.
Zehn weitere kostenlose Veranstaltungen in ganz Budapest
1. Jubiläums-Multimediashow und kürzeres Feuerwerk
Ort: Donau zwischen der Kettenbrücke und der Margaretenbrücke
Zeit: Abend des 20. August
Warum es sich lohnt: Die diesjährige Hauptattraktion bricht mit der Tradition: Das klassische Feuerwerk, das mit nur zehn Minuten kürzer als üblich ausfällt, wird von einer monumentalen Lichtshow über der Donau begleitet, bei der Lichtprojektionen und Drohnen zum Einsatz kommen.
2. Tanzfläche und Lichtshow vor dem Parlament
Ort: Kossuth tér
Zeit: Später Abend, 20. August
Warum es sich lohnt: Unmittelbar nach der Lichtshow verwandelt sich der Kossuth-Platz in eine riesige Open-Air-Tanzfläche. Das beleuchtete Parlamentsgebäude bildet eine beeindruckende Kulisse für die mitreißendsten Beats des Abends bei dieser kostenlosen Open-Air-Party.

3. Freier Eintritt in staatliche Museen
Ort: Verschiedene Museen in Budapest
Zeit: Den ganzen Tag, 20. August
Warum es sich lohnt: Eine hervorragende Alternative für alle, die den Menschenmassen aus dem Weg gehen möchten: Am Nationalfeiertag können die Dauerausstellungen der meisten staatlichen Museen völlig kostenlos und ohne Eintrittskarte besichtigt werden.
Kurultáj 2026: Drei Tage, an denen die ungarische Tiefebene in das Zeitalter der Steppe zurückkehrte – Fotogalerie
4. Die traditionelle Luftparade der ungarischen Streitkräfte am Nationalfeiertag
Ort: Luftraum über der Donau (unterer und oberer Donauuferbereich von Pest und Buda)
Zeit: Vormittag des 20. August
Warum es sich lohnt: Flugvorführungen, dröhnende Kampfjets und Hubschrauberformationen werden den Himmel über Budapest durchziehen und entlang der gesamten Länge der Flussufer zu sehen sein.
5. Staatliche Feier zum Stephanstag und Vereidigung
Ort: Kossuth-Platz
Zeit: Vormittag, 20. August
Warum es sich lohnt: Die offizielle Staatszeremonie beginnt mit dem Einzug der ungarischen Flagge durch die militärische Ehrengarde, gefolgt vom feierlichen Eid der Offiziersanwärter der Verteidigungskräfte.
6. Tag: Tag der offenen Tür im Karmeliterkloster und kostenlose Besichtigung der Burg
Ort: Budaer Burg, Karmeliterkloster
Zeit: 20. August, 8:00–16:00 Uhr
Warum es sich lohnt: An diesem Tag werden Türen geöffnet, die normalerweise verschlossen bleiben: Besucher können das Gebäude des Karmeliterklosters und dessen Umgebung kostenlos und ungehindert betreten.
7. Elektro Rakpart – Festival für elektronische Musik
Ort: Műegyetem rakpart
Zeit: 19.–20. August
Warum es sich lohnt: Für alle, die eher Festivalstimmung als eine gemächlichere Feier suchen, legen internationale und ungarische Größen der elektronischen Musik wie Nina Kraviz und Carl Craig kostenlos am Műegyetem-Ufer auf.
8. Festival und Panorama auf der Citadella
Ort: Citadella
Zeit: Am 20. August ab 15:00 Uhr bis zum abendlichen Feuerwerk
Warum es sich lohnt: Auf dem „Dach von Budapest“ erwarten die Besucher eine Picknick-Atmosphäre, Akustikkonzerte (unter anderem mit der Band Pepita) und einen atemberaubenden Ausblick für alle, die vom Gellért-Hügel aus auf das abendliche Feuerwerk warten.
9. Militärtechnik hautnah im Stadtpark
Ort: Városliget (Stadtpark)
Zeit: 20. August, 10:00–18:00 Uhr
Warum es sich lohnt: Eine ausgesprochen familienfreundliche, interaktive Veranstaltung, bei der Sie die neuesten Militärfahrzeuge, Waffen und Verteidigungsausrüstung aus nächster Nähe begutachten können.
10. Prozession der Heiligen Rechte
Ort: Szent István tér (St.-Stephans-Basilika)
Zeit: 20. August, 18:00–20:00 Uhr
Warum es sich lohnt: Das wichtigste und prägendste religiöse Ereignis des Feiertags, das tiefe kulturelle und historische Traditionen im Herzen der Innenstadt wieder aufleben lässt.

