Ungar verursacht in Österreich bei einer Serie von Autodiebstählen Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro

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Ein 49-jähriger ungarischer Mann wurde in Österreich festgenommen, weil er im Verdacht steht, in mindestens 60 Fällen in fünf Bundesländern in Autos eingebrochen und wertvolle Fahrzeugteile gestohlen zu haben, wie die österreichische Polizei mitteilte. Der durch die mutmaßlichen Straftaten verursachte Gesamtschaden könnte sich auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen.
Verdächtiger in der Nähe von Wien auf frischer Tat ertappt
Der Mann wurde in Brunn am Gebirge festgenommen, nachdem die Polizei ihn dabei erwischt hatte, wie er zuvor aus einem Autohaus entwendete Lichtmodule und Motorhauben zu seinem in der Nähe geparkten Fahrzeug trug.
Allein durch diesen Vorfall entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von rund 15.000 Euro.
Die Ermittlungen begannen am 8. Juli, nachdem auf dem Gelände einer Autovermietung in Graz in mehrere Fahrzeuge eingebrochen worden war. Die Kriminalpolizei identifizierte daraufhin rund 60 ähnliche Fälle in der Steiermark, im Burgenland, in Wien, in Niederösterreich und in Oberösterreich.

Polizei verfolgte Verdächtigen quer durch Österreich
Nach Angaben der Ungarischen Nachrichtenagentur (MTI) konnten die Ermittler schließlich ein Fahrzeug identifizieren, von dem sie annahmen, dass es mit mehreren der Straftaten in Verbindung stehen könnte. Dieser Hinweis half ihnen, den ungarischen Verdächtigen zu identifizieren. Die Polizei stellte zudem fest, dass der Mann zuvor in Ungarn wegen Eigentumsdelikten verurteilt worden war.
Anfang August stellten die Ermittler fest, dass der Verdächtige nach Österreich zurückgekehrt war. Er wurde anschließend unter anderem in der Nähe von Autohäusern und Firmenparkplätzen beobachtet.
Am Abend des 18. August überquerte der 49-Jährige bei Klingenbach im Burgenland erneut die Grenze nach Österreich. Die Polizei verfolgte ihn bis in ein Industriegebiet in Brunn am Gebirge, wo er Berichten zufolge mit einem Elektroroller die Gegend auskundschaftete. In der folgenden Nacht schritten österreichische Beamte ein, als er die zuvor entwendeten Fahrzeugteile zu seinem Auto trug.
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Mann gesteht lediglich die jüngste mutmaßliche Straftat
Bei der Vernehmung gestand der ungarische Verdächtige die Straftat in Brunn am Gebirge, bestritt jedoch die übrigen Vorwürfe. Nach Angaben der Polizei dauern die Ermittlungen zu den übrigen Fällen sowie zu möglichen Zusammenhängen zwischen diesen noch an.
Nach Angaben der steirischen Landespolizeidirektion verursachten die mutmaßlichen Straftaten einen Schaden in Höhe von insgesamt mehreren hunderttausend Euro.
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