Ungarns Ministerpräsident Magyar verrät, was ihn am 20. August zu Tränen gerührt hat

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Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat berichtet, welcher Moment des diesjährigen Nationalfeiertags am 20. August ihn am stärksten beeindruckt hat, und hob dabei ein Treffen mit 160 Jugendlichen aus Kinderheimen hervor.

In einem Facebook-Beitrag am Freitag beschrieb Magyar den Nationalfeiertag als einen langen, unvergesslichen und herzerwärmenden Tag, erklärte jedoch, dass die Begegnung mit den Jugendlichen kurz vor dem abendlichen Feuerwerk der mit Abstand emotionalste Moment gewesen sei.

„Herzzerreißend und erhebend“

Die 160 Jugendlichen waren in den Karmelita-Palast eingeladen worden, wo sie das Feuerwerk von der Terrasse aus verfolgten, während sie Speisen und Erfrischungen genossen. Magyar berichtete, er habe sich kurz vor Beginn des Feuerwerks mit den Jugendlichen auf den Rasen gesetzt und sich mit ihnen unterhalten.

Er beschrieb den Anblick der Jugendlichen als zugleich „herzzerreißend und erhebend“ und merkte an, dass sie, obwohl sie schwierige Umstände durchlebt hätten, lächelten und den Nationalfeiertag genossen.

Der Ministerpräsident stellte zudem einen pointierten politischen Bezug zum Ort her und erklärte, die Jugendlichen würden an derselben Stelle ein Picknick abhalten, an der ein Jahr zuvor „diejenigen Machthaber, die sie im Stich gelassen hatten und sich für unantastbar hielten“, gefeiert hätten.

„Ich dachte mir, dass es doch Gerechtigkeit gibt. Die Liebe überwindet letztendlich alles“, schrieb Magyar.

Ein 16-stündiger Nationalfeiertag

Magyar berichtete zudem von seinem vollgepackten Terminkalender am 20. August und erklärte, er habe den Haupteingang des Parlaments um 8 Uhr morgens zur Vereidigungszeremonie verlassen und sei 16 Stunden später, um Mitternacht, an denselben Ort zurückgekehrt, um sich von Zehntausenden feiernden jungen Menschen zu verabschieden.

Auf seinem Programm standen das Hissen der Nationalflagge, die Vereidigungszeremonie für neu ernannte Offiziere, eine Flugshow sowie die Verleihung staatlicher Auszeichnungen. Zudem nahm er an der nationalen Versammlung der „Tisza-Inseln“ teil, bei der sich nach seinen Angaben rund 10.000 Anhänger versammelt hatten, sowie an der Prozession mit der Heiligen Rechte in der St.-Stephans-Basilika.

Das Abendprogramm umfasste eine groß angelegte Drohnenshow und ein Lichtspektakel sowie ungarische Karnevalsveranstaltungen an drei Orten. Doch trotz des vollgepackten Programms sagte Magyar, sein Treffen mit den 160 jungen Menschen sei der Moment, an den er sich vom diesjährigen Nationalfeiertag am meisten erinnern werde.

Titelbild: Facebook/Péter Magyar

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