Fidesz-Kommunikationschef erstattet Strafanzeige wegen nicht gezahlter Abfindung

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Bertalan Havasi, Kommunikationsleiter der Oppositionspartei Fidesz, hat bei der Budapester Ermittlungsstaatsanwaltschaft Anzeige wegen Amtsmissbrauchs erstattet, nachdem er während der Kündigungsfrist nach seiner Entlassung im Mai keine Vergütung erhalten hatte.
Laut einem Schreiben, das der MTI vorliegt, reichte Rechtsanwalt Róbert Répássy, ein ehemaliger Staatssekretär im Justizministerium, im Namen von Havasi eine Anzeige gegen den ehemaligen stellvertretenden Staatssekretär wegen Amtsmissbrauchs ein.
Havasi, ehemaliger stellvertretender Staatssekretär im Amt des Ministerpräsidenten, wurde am 16. Mai von Ministerpräsident Péter Magyar mit sofortiger Wirkung entlassen. Sein Dienstvertrag bei der Regierung sollte am 16. November auslaufen, einschließlich einer sechsmonatigen Kündigungsfrist ab dem 17. Mai, während der er von seinen Arbeitspflichten befreit war und Anspruch auf monatliche Abfindungszahlungen hatte.
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Zsuzsanna Ducsay, die Staatssekretärin für Verwaltung im Amt des Ministerpräsidenten, hatte Havasi zuvor in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie die Berechnung und Auszahlung seiner Abfindung und anderer Leistungen sowie die Ausstellung der erforderlichen Bescheinigungen veranlassen werde. Der Beschwerde zufolge wurde Havasis Abfindungszahlung für Juli jedoch nicht geleistet.
In dem Dokument wird zudem darauf hingewiesen, dass Magyar mindestens zweimal öffentlich erklärt hatte, dass Havasis Abfindung nicht ausgezahlt werde.
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