Ungarn will 303 Millionen Euro zurückfordern, da die Regierung die Auflösung umstrittener Stiftungen vorantreibt

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Das Ministerium für Wissenschaft und Technologie wird durch die Auflösung der Stiftungen zur Verwaltung von Vermögenswerten im öffentlichen Interesse (KEKVA) insgesamt 110 Milliarden HUF (303 Millionen Euro) zurückgewinnen, erklärte Minister Zoltán Tanács am Montag auf Facebook.

Tanács erklärte, sein Ressort werde die Aufgaben der Stiftungen ZalaZONE und Élvonal übernehmen, und fügte hinzu, dass die „überflüssigen“ Stiftungen zwar aufgelöst würden, das Ministerium ihre Tätigkeiten jedoch fortsetzen werde. Er wies zudem darauf hin, dass die Abschaffung des Systems dem Ministerium jährlich 800 Millionen HUF einsparen werde.

Laut Tanács verfügen die beiden Stiftungen zusammen über 62,5 Milliarden HUF auf ihren Konten und besitzen zudem Vermögenswerte im Wert von fast 50 Milliarden HUF. „Das sind über 110 Milliarden HUF – die von nun an in die öffentlichen Kassen fließen“, fügte der Minister hinzu.

Tanács erklärte, dass sowohl die Aktivitäten von Élvonal als auch die von ZalaZONE von entscheidender Bedeutung seien: Erstere konzentriere sich auf die Förderung junger Talente und den Aufbau wissenschaftlicher Teams von Weltklasse, während Letztere über eine Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur im Automobilbereich verfüge, die in Zukunft eine Testumgebung für selbstfahrende Autos, Drohnen und Roboter bieten könne. „All dies erfordert jedoch kein unnötig teures, nicht ausreichend transparentes oder kontrolliertes Stiftungsmodell“, fügte er hinzu.

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