Grundlegende Veränderungen in der ungarischen Außenpolitik spiegeln sich in neuen UN-Leitlinien wider

Ungarn verurteilt die militärische Aggression Russlands, unterstützt uneingeschränkt die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und drängt gleichzeitig auf Verhandlungen im Hinblick auf einen dauerhaften Frieden und langfristige Sicherheitsgarantien. Dies geht aus den Leitlinien für die ungarische Delegation hervor, die an der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnimmt und die in der Dienstagsausgabe des Amtsblatts „Magyar Közlöny“ veröffentlicht wurden.
Gemäß dem von Ministerpräsident Péter Magyar unterzeichneten Anhang zur Resolution hat die an der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnehmende ungarische Delegation die Aufgabe, im Einklang mit den Zielen der Regierung zu handeln und die ungarischen nationalen Interessen zu wahren.
Das Verhalten Russlands stelle eine Bedrohung für Ungarn, Europa und die Weltordnung dar und bringe zudem die in Transkarpatien lebende ungarische Minderheit in ernsthafte Gefahr, heißt es in dem Dokument. Weiterhin werde darin betont, dass die Regierung alle Bemühungen unterstütze, die darauf abzielen, Verhandlungen über einen nachhaltigen Frieden und langfristige Sicherheitsgarantien in Gang zu setzen.

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Titelbild: Facebook/Anita Orbán

