Magyar: Ungarn hat alle Bedingungen für den Zugriff auf eingefrorene EU-Mittel erfüllt

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Ungarn hat alle Anforderungen der Europäischen Union erfüllt, um Zugang zu EU-Mitteln in Höhe von „Tausenden Milliarden“ Forint zu erhalten, „im Einklang mit seinen Verpflichtungen und innerhalb der heutigen Frist“, erklärte Ministerpräsident Péter Magyar am Montag auf Facebook.

„Nun können die Mittel aus Brüssel gerne eintreffen“, sagte Magyar und dankte allen, die zu den Bemühungen der Regierung beigetragen hatten. Ungarn hat Berichten zufolge die erforderlichen Maßnahmen abgeschlossen, um rund 10 Milliarden Euro aus der EU-Fazilität für Wiederaufbau und Resilienz freizuschalten, während insgesamt 16,4 Milliarden Euro an zuvor eingefrorenen EU-Mitteln auf dem Spiel stehen.

Magyar spricht von einer konstruktiveren Rolle

Ungarn sei unter der neuen Regierung zu einem konstruktiveren Akteur innerhalb der Europäischen Union geworden, sagte Magyar auf dem Bled Strategic Forum. „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die ungarischen Interessen nicht jeden Augenblick eines jeden Tages verteidigen würden“, fügte er hinzu.

Péter Magyar and Anita Orbán
Ministerpräsident Péter Magyar und Außenministerin Anita Orbán in Bled, Slowenien. Foto: Facebook/Péter Magyar

Magyar sprach zudem von der Notwendigkeit, die politische Führungsrolle der EU zu stärken, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und das Potenzial der mitteleuropäischen Zusammenarbeit zu nutzen. Er erklärte, Ungarn sei bereit, eine konstruktivere Rolle in der Europäischen Union zu spielen als in der Vergangenheit.

„Wir sind gekommen, um unser Geld zu holen“

„Es ist keine große Herausforderung, konstruktiver zu sein als zuvor“, bemerkte er.

Magyar betonte, dass es die Pflicht des Ministerpräsidenten sei, die Interessen des ungarischen Volkes zu vertreten, genauso wie jeder EU-Mitgliedstaat verpflichtet sei, seine eigenen Interessen zu verteidigen.

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Magyar erinnerte an sein erstes Treffen mit Ursula von der Leyen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, in Brüssel und erklärte, er habe den Standpunkt Ungarns deutlich gemacht: „Wir sind gekommen, um unser Geld zu holen.“

Péter Magyar and Ursula von der Leyen (2)
Foto: Anadolu/Dursun Aydemir

Er beschrieb die Verhandlungen über 16,4 Milliarden Euro an ungarischen EU-Mitteln, die drei oder vier Jahre lang eingefroren waren, als reibungslos. Laut Magyar erhielt Ungarn innerhalb eines einzigen Tages Zugang zu den Mitteln, obwohl die Europäische Kommission voraussichtlich zunächst prüfen wird, ob das Land die vereinbarten Meilensteine eingehalten hat, bevor die Mittel ausgezahlt werden.

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Titelbild: Illustration. Facebook/Péter Magyar

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