Die Donau erreicht in Budapest einen historischen Tiefstand: nur noch 1 Zentimeter

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Die Donau ist in Budapest auf einen historischen Tiefstand gesunken; laut Időkép zeigten die Wasserstandsmesser am Dienstag nur noch 1 Zentimeter an.
Der Wasserstand der Donau ist in Budapest so niedrig wie nie zuvor
Der gemessene Wert liegt deutlich unter den Pegelständen, die während der schweren Dürreperiode zu Beginn des Sommers verzeichnet wurden. Im Juli hatte die Donau bereits den bisherigen Negativrekord aus dem Jahr 2018 gebrochen, als die Wasserbehörde Ende des Monats einen Pegelstand von 27 Zentimetern gemessen hatte, berichtet Időkép.
Der Flusspegel sank im Laufe des Augusts weiter und ging um fast weitere 20 Zentimeter zurück. Bis Dienstag war der Wasserstand auf nur noch 1 Zentimeter gesunken. Der außergewöhnlich niedrige Pegelstand verursacht erhebliche Schwierigkeiten für die Schifffahrt und kann zudem ein direktes Sicherheitsrisiko für Schiffe darstellen, da Hindernisse, die normalerweise unter der Oberfläche verborgen sind, freigelegt werden oder viel leichter zu treffen sind.
Einige der Folgen des ungewöhnlich niedrigen Wasserstands sind bereits an anderen Stellen entlang der Donau sichtbar geworden. In der Nähe von Baja ragte ein Schiffswrack so weit aus dem Flussbett heraus, dass man Berichten zufolge um es herumgehen konnte. In Budapest wurden zudem die Überreste der ehemaligen Ferenc-József-Brücke, die in der Nähe der heutigen Freiheitsbrücke versunken war, deutlich sichtbar.
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Vielleicht gibt es Licht am Ende des Tunnels
Experten für Wasserwirtschaft führen die extremen Bedingungen auf anhaltenden Niederschlagsmangel und außergewöhnlich trockene Bedingungen im gesamten Einzugsgebiet der Donau zurück. Es könnte jedoch eine gewisse Entlastung in Sicht sein. Eine Wetterfront soll am Mittwoch Regen in das Donaubecken bringen und am Abend Ungarn erreichen. Die Niederschläge könnten zu einem Anstieg des Wasserstands des Flusses führen.
Die rekordtiefen Wasserstände zeigen, wie sehr Ungarn – und ganz Europa – unter der den ganzen Sommer über anhaltenden Trockenheit gelitten hat, deren Folgen weit über den Fluss selbst hinausreichen und sich auch auf die Schifffahrt und die Wassersicherheit auswirken.
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