Ungarn sendet im Vorfeld wichtiger EU-Erweiterungsentscheidungen eine klare Botschaft zur Ukraine und zum Westbalkan

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Außenministerin Anita Orbán erörterte am Freitag in Budapest mit Marta Kos, der EU-Kommissarin für Erweiterung, den Zeitplan für die Erweiterung der Europäischen Union.
In einem Beitrag auf Facebook wies Orbán darauf hin, dass die Europäische Kommission Ende September ihre Vorschläge für Erweiterungsreformen vorlegen werde. Der Europäische Rat werde sich im Oktober mit der Erweiterung befassen, woraufhin das jährliche Erweiterungspaket veröffentlicht werde; im Dezember würden die Mitgliedstaaten dann die Weichen für den nächsten Zeitraum stellen, erklärte sie.
„Die Länder des Westbalkans haben zu lange auf die EU-Mitgliedschaft gewartet“, sagte Orbán. „Montenegro und Albanien haben erhebliche Fortschritte erzielt, daher muss die Europäische Union ihre Beitrittsprozesse weiter vorantreiben.“
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Unterdessen erklärte die Ministerin, sie habe in Bezug auf die Ukraine erneut bekräftigt, dass Kiew konkrete Schritte unternehmen müsse, um die Rechte der ungarischen Minderheit in Transkarpatien zu sichern, damit Ungarn die Eröffnung weiterer Beitrittskapitel unterstützen könne.

