Affentheater: Neu angekommene Langur-Geschwister streifen frei im Budapester Zoo umher

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Besucher des Budapester Zoos wurden diese Woche Zeugen eines ungewöhnlichen Vorfalls, nachdem zwei neu angekommene Languren kurzzeitig aus ihrem Gehege entkommen waren, was das Personal dazu veranlasste, einen Teil der Anlage zu evakuieren und strenge Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Zwei schlaue Langur-Geschwister konnten sich im Budapester Zoo frei bewegen

Nach Angaben des Budapester Zoos und Botanischen Gartens verließen die beiden Geschwister am Freitagnachmittag für kurze Zeit ihr zugewiesenes Gehege. Vertreter des Zoos betonten, dass Hulman-Languren im Allgemeinen nicht als gefährliche Tiere gelten. In ihrem natürlichen Lebensraum sind sie äußerst anpassungsfähige Primaten, die oft in der Nähe menschlicher Siedlungen leben und an Menschen gewöhnt sind.

Dennoch betonte der Zoo, dass als Wildtiere bei jeder Flucht die höchsten Sicherheits- und Tierschutzstandards angewendet werden müssen.

Harmlose Tiere, doch die Vorschriften mussten eingehalten werden

Das Fachpersonal befolgte unverzüglich die festgelegten Protokolle, während das betroffene Gebäude vorübergehend evakuiert wurde. Der Zoo erklärte, dass diese Maßnahme in erster Linie ergriffen wurde, um das Wohlergehen der Tiere zu gewährleisten und während des Einsatzes eine ruhige Umgebung aufrechtzuerhalten.

Die Situation war innerhalb von 20 Minuten geklärt, wobei weder bei Besuchern noch bei Tieren Verletzungen gemeldet wurden. Das Gebäude wurde anschließend wieder geöffnet, und die Languren sind nun unter der Aufsicht ihrer Tierpfleger sicher in ihrem Innengehege untergebracht, berichtet HVG.hu.

Bereits im Januar berichteten wir über Pablo, das entzückende Tigerjunges und das damals neueste Mitglied des Budapester Zoos.

Den Tieren geht es gut

Vertreter des Zoos stellten fest, dass das abenteuerliche Ereignis offenbar kaum Auswirkungen auf die Tiere gehabt habe, und erklärten, diese schienen von ihrem kurzen Ausflug völlig unbeeindruckt zu sein.

Derzeit läuft eine interne Untersuchung, bei der Experten die Berichte der Mitarbeiter sowie das Material der Überwachungskameras auswerten, um genau zu ermitteln, wie es den beiden Tieren gelungen ist, ihr Gehege zu verlassen. Die Einrichtung versichert, dass alle erforderlichen fachlichen Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Die Umsetzung der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen wird voraussichtlich bis zu einer Woche in Anspruch nehmen, sodass die Langur-Geschwister voraussichtlich Ende nächster Woche wieder für die Öffentlichkeit zu sehen sein werden.

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