Bemerkenswert: Überreste eines Tiers aus der Eiszeit im ungarischen Fluss Tisza gefunden

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Im ungarischen Fluss Tisza wurde ein außergewöhnlicher prähistorischer Fund gemacht: Mitarbeiter der Wasserwirtschaft entdeckten dort etwas, bei dem es sich vermutlich um den Schädel eines Höhlenbären aus der Eiszeit handelt.
Zunächst glaubten die Mitarbeiter, sie hätten einen alten Anker gefunden
Mitarbeiter der Wasserwirtschaftsbehörde des Mittleren Tisza-Bezirks (Kötivizig) entdeckten den Gegenstand beim Kajakfahren zwischen Szolnok und Kisköre. Zunächst hielten sie den aus dem Flussbett herausragenden Gegenstand für einen alten Anker.
Bei näherer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um die Überreste eines großen Tieres handelte. Etwa drei Viertel des Fundes waren im Kiesbett vergraben, aus dem die Mitarbeiter ihn dank des niedrigen Wasserstands der Tisza bergen konnten.
Die Überreste wurden ins Damjanich-János-Museum in Szolnok gebracht, wo Experten eine erste Untersuchung durchführten. Nach ihrer vorläufigen Einschätzung handelt es sich bei dem Fund wahrscheinlich um den Schädel eines Höhlenbären aus der Eiszeit.
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Was sollten Sie über Höhlenbären wissen?
Höhlenbären (Ursus spelaeus) lebten während des Pleistozäns in weiten Teilen Europas und starben vor Tausenden von Jahren aus. Ihre Überreste werden häufig in Höhlen gefunden, in denen die Tiere Schutz suchten und Winterschlaf hielten.
Das genaue Alter des neu entdeckten Schädels muss noch ermittelt werden. Fachleute des Museums werden weitere Untersuchungen durchführen, um festzustellen, wann das Tier gelebt hat.
Der Fund verdeutlicht, wie sinkende Wasserstände Objekte und Überreste freilegen können, die jahrhundertelang oder sogar jahrtausendelang unter Flusssedimenten verborgen waren. Kötivizig hat zudem Fotos des bemerkenswerten Fundes veröffentlicht.


