Budapester Ausstellung über Zellige, die uralte Kunst der handgeschnittenen glasierten Terrakotta-Mosaiken, eröffnet von der marokkanischen Botschaft

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Die Botschaft des Königreichs Marokko in Ungarn eröffnete die Ausstellung “Zellige: Marokkos historisches Vermächtnis und lebendiges Erbe” im MÉTA-Raum des Museums für Völkerkunde in Budapest eröffnet.
Die Ausstellung lädt ungarische und internationale Besucher ein, eine der emblematischsten künstlerischen Traditionen Marokkos zu entdecken: Zellige, die uralte Kunst der handgeschnittenen glasierten Terrakotta-Mosaike. Zellige ist für seine raffinierte Geometrie, seine lebendigen Farben und seine außergewöhnliche Handwerkskunst bekannt und spiegelt ein jahrhundertealtes marokkanisches Know-how wider, das sorgfältig von einer Generation von Kunsthandwerkern an die nächste weitergegeben wird.
Die Ausstellung zeigt die historische Entwicklung, den ästhetischen Reichtum und die kulturelle Bedeutung des Zellige, von seinen frühen geometrischen Motiven bis zu seiner anhaltenden Präsenz in der marokkanischen Architektur, in Palästen, Moscheen und im zeitgenössischen Design. Sie bietet auch einen Einblick in den sorgfältigen handwerklichen Prozess, der hinter diesem lebendigen Erbe steht, von der Vorbereitung und dem Brennen des Tons bis hin zum präzisen Schneiden, Formen und Zusammensetzen jeder einzelnen Fliese.
Die Präsentation von zellige in einer der führenden Kulturinstitutionen Ungarns spiegelt das gemeinsame Engagement Marokkos und Ungarns für die Förderung des kulturellen Dialogs und die Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses wider.

Mit dieser Ausstellung trägt die Botschaft des Königreichs Marokko dazu bei, die seit langem bestehenden Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu stärken, wobei Kultur und kulturelles Erbe als privilegierte Kanäle für Austausch, Annäherung und zwischenmenschliche Beziehungen dienen.
Bei dieser Gelegenheit betonten sowohl die Botschafterin des Königreichs Marokko in Ungarn, S.E. Frau Karima Kabbaj, als auch die Präsidentin der Ungarischen UNESCO-Kommission, S.E. Frau Katalin Bogyay, dass die marokkanische Zellige weit mehr als nur eine dekorative Kunst ist. Es ist ein tiefgründiger Ausdruck von Identität, Erinnerung und Kontinuität, der Mathematik, Spiritualität, Handwerkskunst und künstlerische Fantasie in einer visuellen Sprache vereint, die von Harmonie, Präzision und Schönheit geprägt ist.

Die Ausstellung “Zellige: Marokkos historisches Vermächtnis und lebendiges Erbe” ist bis zum 28. Juni 2026 im MÉTA Space des Museums für Völkerkunde in Budapest zu sehen und kann mit einem gültigen Ausstellungsticket besucht werden.
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