Budapest’s public bike-sharing scheme extended: more time to test new citywide pick-up points!

Die Pilotphase von Budapests öffentlichem Bike-Sharing-System wird länger als geplant fortgesetzt, damit die Fahrer mehr Zeit haben, die neuen Mobi-Points in der ganzen Stadt zu testen.

Budapesti Közlekedési Központ (BKK), die Verkehrsbehörde der Hauptstadt, hat angekündigt, dass der Versuch nun bis zum 5. März laufen wird. Als Grund nannte sie das extreme Wetter der letzten Zeit, das die Nutzung einschränkte und die Erhebung ausreichender Daten verhinderte.

Während des verlängerten Zeitraums können die Nutzer weiterhin mit ihren bestehenden Pilotpässen fahren. Es können auch neue Pässe erworben werden, und die Nutzung im Minutentakt ist weiterhin möglich. In der Zwischenzeit treibt die BKK die Vorbereitungen für die dritte Generation des Bubi-Systems voran. Es wird erwartet, dass die neuen Fahrräder spätestens im Juni auf den Straßen von Budapest zu sehen sein werden.

Erprobung intelligenter städtischer Mobilitätsknotenpunkte

Die Pilotphase wurde im Dezember 2025 nach der Ausmusterung der zweiten Generation von Bubi gestartet. Ihr Ziel ist es, zu untersuchen, wie die Nutzer mit den neuen Mobi-Points im Bezirk VI interagieren.

Diese standardisierten städtischen Mikromobilitätsknotenpunkte werden eine zentrale Rolle im System der nächsten Generation spielen. Sie werden es Fahrern ermöglichen, Fahrräder an viel mehr Orten als bisher abzuholen und abzugeben, und sie werden auch Motorroller und andere gemeinsam genutzte Mikromobilitätsgeräte unterstützen.

Die BKK analysiert die Nutzungsdaten anonym, um die Reisegewohnheiten besser zu verstehen, das Netz zu optimieren und die Einführung des verbesserten Dienstes vorzubereiten. Die strengen winterlichen Bedingungen der letzten Wochen haben jedoch die Fahrradaktivität reduziert, so dass die Behörde den Testzeitraum verlängert hat.

mol bubi bkk
MOL Bubi Fahrrad-Sharing-Service. Foto: MOL Bubi

Radfahren in Budapest immer noch erschwinglich

Radfahren bleibt auch während der verlängerten Probezeit erschwinglich.

Bestehende Inhaber von Pilotpässen können ihre Abonnements bis zum Ende der Testphase nutzen. Neue Pässe sind für 500 HUF erhältlich. Sie bieten 30 Minuten Radfahren bei jeder Anmietung und sind unabhängig vom Kaufdatum bis zum Ende der Testphase gültig. Die Minutenpreise bleiben ebenfalls bestehen.

Das System wird vorerst mit einer reduzierten Flotte von etwa 1.000 Fahrrädern betrieben. Dennoch bleibt das Ziel unverändert: so viele praktische Erfahrungen wie möglich zu sammeln, bevor das System vollständig eingeführt wird.

Falls Sie es verpasst haben:

Ein größeres, flexibleres Bubi ist im Kommen

Die BKK arbeitet intensiv an der nächsten Generation des Bike-Sharing-Dienstes und hat bereits einen Vertrag mit einem neuen Betreiberpartner unterzeichnet.

Das aktualisierte System verspricht erhebliche Verbesserungen, darunter eine viel größere und flexiblere Flotte, die ausschließlich aus neuen Fahrrädern besteht. Zum Start werden etwa 3.300 Fahrräder zur Verfügung stehen – 2.500 Standardmodelle und 800 Fahrräder mit Elektrounterstützung.

Budapest’s MOL Bubi bike-sharing service continues through winter with discounted pilot pass!
Foto: MOL Bubi

Im Laufe der Zeit könnte die Flotte auf mindestens 5.000 Fahrräder erweitert werden, wobei die Abdeckung auf wichtige Verkehrsknotenpunkte über das derzeitige Servicegebiet hinaus ausgedehnt wird, einschließlich aller U-Bahn-Stationen. Die zusätzlichen Elektrofahrräder sollen ein breiteres Spektrum von Nutzern ansprechen, darunter auch solche, für die das Radfahren bisher keine praktische Option war.

Zukünftige Erweiterungspläne umfassen Außenbezirke und wichtige Knotenpunkte wie Örs vezér tere, Kőbánya-Kispest, Újpest-Városkapu, József Attila-lakótelep, Angyalföld, Zugló und Őrmező. Die Fahrräder werden auch direkt an den Mobi-Points erhältlich sein.

Das Bubi der neuen Generation soll spätestens am 22. Juni 2026 starten, obwohl die BKK und ihr Partner prüfen, ob ein früherer Start möglich ist.

Bis dahin ermutigt die Budapester Verkehrsbehörde die Einwohner und Besucher der Stadt, die öffentlichen Verkehrsmittel und andere nachhaltige, gemeinsam genutzte Mobilitätsoptionen in der Hauptstadt zu nutzen.

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