Das Parken in Budapest ändert sich diese Woche grundlegend, die Gebühren steigen um 33 % bis 55 %

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Ab Mittwoch kann das Parken in Budapest ausschließlich per Mobiltelefon bezahlt werden; Autofahrer können die Gebühren über eine App, per SMS oder per Sprachanruf begleichen. Gleichzeitig steigen die Parkgebühren je nach Zone um 33 % bis 50 %.
Parkregelung in Budapest grundlegend geändert: Münzen und Bargeld werden nicht mehr akzeptiert
Der Beschluss zur schrittweisen Abschaffung der Parkuhren wurde von der Budapester Stadtverordnetenversammlung auf ihrer Sitzung am 27. November 2024 durch eine Änderung der städtischen Parkvorschriften verabschiedet. Die neuen Regelungen treten am 1. Juli in Kraft, wie die ungarische Nachrichtenagentur berichtete.
Zur Vorbereitung hat die Stadtverwaltung Informationsschilder bereitgestellt, die von den Parkraumbetreibern auf Bezirksebene angebracht werden müssen. Die Bezahlung über die BudapestGO-App wird jedoch vorerst noch nicht möglich sein; diese Funktion soll voraussichtlich in einem zukünftigen Update eingeführt werden.
Im Rahmen des überarbeiteten Tarifsystems steigen die stündlichen Parkgebühren in Zone A auf 800 Forint, in Zone B auf 600 Forint, in Zone C auf 400 Forint und in Zone D auf 300 Forint.

Zu den weiteren Änderungen gehört eine Erhöhung der nächtlichen Parkgebühr auf bewachten, gebührenpflichtigen P+R-Parkplätzen auf 300 Forint pro Stunde, während der Verkauf von Tagesmonatskarten eingestellt wird. Auf der Margareteninsel wird der Stundensatz auf dem nördlichen gebührenpflichtigen Parkplatz ebenfalls auf 800 Forint steigen.
Überarbeitetes Nachtnetz
Neben der Umgestaltung des Parksystems werden auch Änderungen am Budapester Nachtverkehrsnetz eingeführt. Das neue System wird in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Kraft treten.
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Nach Angaben des Budapester Verkehrszentrums (BKK) wird das neu gestaltete Nachtnetz eine umfassendere Abdeckung und schnellere Fahrzeiten sowohl in der Hauptstadt als auch im umliegenden Ballungsraum bieten. Die Neugestaltung zielt darauf ab, ein einheitliches, übersichtliches Netz zu schaffen, das die gesamte Stadt abdeckt und gleichzeitig den Bedürfnissen der Vorstadtbewohner gerecht wird, wobei wichtige Linien vom Stadtzentrum und dem Großen Boulevard aus in alle Stadtteile führen.

Zu den Direktverbindungen gehört eine Verbindung zwischen dem Deák-Ferenc-Platz und Pécel, während Busse aus Gödöllő ebenfalls in die Innenstadt fahren werden. Verbesserte Anbindungen für Budaörs, Budakeszi und Zsámbék sowie benachbarte Ortschaften werden durch Linien gewährleistet, die bis nach Törökbálint reichen. Zudem werden neue Verbindungen in Richtung Szentendre eingerichtet, wodurch die Erreichbarkeit von Solymár, Szigetszentmiklós und Gyál verbessert wird.
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