Der Winter schlägt zurück: Schneestürme und heftige Winde fegen über Westungarn

Westungarn ist von einem dramatischen Wintereinbruch betroffen. Starke Winde und heftige Schneefälle haben in den Bergregionen nahe der österreichischen Grenze beinahe einen Schneesturm ausgelöst.

Der Winter ist zurück: Schneestürme im Hochland

Meteorologischen Berichten zufolge kehrte der Winter in den höheren Lagen mit voller Wucht zurück, insbesondere im Magas-Bakony, dem Soproner Gebirge und Teilen des Kőszeg-Gebirges. Starke, böige Winde in Kombination mit Schneefall führten in diesen Gebieten zu echten Schneestürmen.

Am Freitagmorgen hatte die Schneemenge an einem der höchsten Punkte des Soproner Gebirges etwa 18 Zentimeter erreicht. Das Video des Fotografen Máté Sütő, das der Meteorologe Tamás Tóth geteilt hat, deutet darauf hin, dass auf dem Kőris-Berg, einem der höchsten Gipfel der Region, ähnliche Schneehöhen gemessen wurden.

Bilder, die in der Nähe von Sopron veröffentlicht wurden, bestätigen ebenfalls, dass sich oberhalb von 400-500 Metern eine dicke, nasse Schneedecke gebildet hat, wobei sich in höheren Lagen etwa 15 Zentimeter abgesetzt haben.

Starke Winde verstärken die Kälte

Obwohl sich die Temperaturen am frühen Nachmittag noch um -2°C bewegten, hat der starke Wind die Bedingungen erheblich verschlechtert und die gefühlte Temperatur auf etwa -10°C gedrückt. Das stürmische Wetter hat nicht nur die Sichtverhältnisse verschlechtert, sondern auch zu Schäden geführt. Es gibt Berichte über umgestürzte Kiefern in bewaldeten Gebieten.

Der Meteorologe Tamás Tóth stellte fest, dass sich das Wetter zwar rau anfühlt, das Ergebnis aber mit früheren Vorhersagen übereinstimmt: Die Temperaturen blieben zu hoch, als dass sich der Schnee im Flachland hätte festsetzen können. Daher ist in den kommenden Tagen außerhalb der Gebirgsregionen kaum mit ausgedehnten Schneefällen zu rechnen.

Weniger Schnee als erwartet

Interessanterweise blieben die Schneemengen hinter den früheren Prognosen zurück. Statt der erwarteten 30-40 Zentimeter fielen in den meisten Bergregionen eher 10-18 Zentimeter. Trotzdem hat die Kombination aus Wind und Schnee für gefährliche und winterliche Bedingungen gesorgt.

Windiges Wetter hält an

Es wird erwartet, dass das turbulente Wetter weiter anhält, insbesondere in Transdanubien. Die anhaltend starken Winde in Westungarn werden voraussichtlich erst am Samstagabend abflauen. In anderen Teilen des Landes wird es ebenfalls windig sein, auch wenn es in den zentralen Regionen gelegentlich ruhiger wird.

Es wird erwartet, dass die Niederschläge ungleichmäßig verteilt bleiben, wobei die trockensten Bedingungen in den östlichen Teilen der Nördlichen Tiefebene und in der östlichen Hälfte des Nordungarischen Gebirges zu erwarten sind.

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