Deutscher Tourist ertrinkt in beliebter ungarischer See

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Die ungarische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, nachdem ein deutscher Tourist im Hévíz-See, einem beliebten Reiseziel in Ungarn, ertrunken ist. Nach Angaben der Behörden hatte er versucht, in einem gesperrten Bereich im Thermalwasser zu schwimmen.
Laut hvg.hu betrat der deutsche Staatsbürger den Abfluss des Sees an einer gesperrten Stelle. Die Polizeidirektion des Komitats Zala teilte mit, dass sie am 22. Juli darüber informiert worden sei, dass im Hévíz-See eine Leiche gefunden worden sei. Später stellte sich heraus, dass der 41-jährige Mann am Vorabend beschlossen hatte, im Thermalwasser zu schwimmen. Er ertrank jedoch aus noch ungeklärten Gründen. Die Polizeidienststelle Keszthely untersucht derzeit die Umstände des Vorfalls.

Die Polizei hat zudem darauf hingewiesen, dass das Schwimmen nur in ausgewiesenen Bereichen gestattet ist. In anderen Bereichen des Sees können Schwimmer auf Gefahren stoßen, die nicht sofort erkennbar sind. „Die Einhaltung der Vorschriften ist keine unnötige Verpflichtung, sondern dient dem Schutz von Menschenleben. Leider ereignen sich jedes Jahr Tragödien, die durch eine einzige verantwortungsbewusste Entscheidung hätten verhindert werden können.“
Laut Pénzcentrum sind in Ungarn in diesem Jahr bereits mehr als 40 Menschen ertrunken.
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