Die strenge Botschaft von Ministerpräsident Magyar an den reichsten Ungaren, Lőrinc Mészáros, bezüglich eines Förderprogramms für sehr arme, aber leistungsstarke Schüler

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Premierminister Péter Magyar forderte am Montag in einem Facebook-Beitrag die MBH Bank und Lőrinc Mészáros, der geschäftliche Interessen an dem Kreditinstitut hat, auf, ein Wohltätigkeitsprogramm zugunsten von Kindern aus einkommensschwachen Haushalten mit guten Schulnoten wieder einzuführen.

Ist der neue Hauptsitz der Bank von Lőrinc Mészáros zu teuer?

Magyar erklärte, der Internationale Kinderschutzdienst habe bekannt gegeben, dass die MBH Bank nach 32 Jahren ihre Unterstützung für das Programm eingestellt habe, während sie gleichzeitig „auf undurchsichtige Weise“ den Bau eines neuen Unternehmenshauptsitzes vorantreibe, dessen Kosten sich auf über 100 Mrd. HUF belaufen.

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Lőrinc Mészáros und der ehemalige Außenminister Péter Szijjártó. Letzterer ist mittlerweile in leitender Position beim chinesischen Unternehmen BYD tätig. Foto: FB/Szijjártó

Im Namen des ungarischen Staates, der ebenfalls Anteilseigner der MBH-Bank ist, forderte Magyar Mészáros und die MBH-Bank auf, die Einzelheiten zum neuen Hauptsitz, einschließlich der Pläne und des Namens des Generalunternehmers, zu veröffentlichen, wie MTI berichtete.

Die MBH Bank, Ungarns zweitgrößtes Geschäftsbankinstitut, ist an der Budapester Börse notiert. Etwas mehr als 25 Prozent der Aktien der Bank befinden sich im Streubesitz.

PM Péter Magyar Paks NPP
Foto: Facebook/Seite von Ágnes Forsthoffer

Péter Magyar schrieb in einem Facebook-Beitrag, dass die Bank von Mészáros im Rahmen eines Programms, das nun eingestellt werden soll, 100 einkommensschwachen, leistungsstarken Studierenden geholfen habe.

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Die Bank reagierte darauf

Das Stipendium stand herausragenden Studierenden aus Familien offen, deren monatliches Pro-Kopf-Einkommen unter 55.000 HUF (etwa 151 €) lag. Die Stipendiaten erhielten jährlich 800.000 HUF (etwa 2.200 €), was etwa 183 € pro Monat entspricht. Der Jahresgewinn der Bank für das Jahr 2025 belief sich auf 240 Milliarden HUF (661 Millionen €).

MBH Bank
Foto: FB/MBH Bank

Als Reaktion auf eine Stellungnahme des Internationalen Kinderschutzdienstes erklärte die Bank, sie sei „verblüfft“, dass die Organisation die Angelegenheit an die Presse weitergeleitet habe. Die MBH Bank gab an, dass ihre Entscheidung, sich aus dem Programm zurückzuziehen, bereits im vergangenen Jahr getroffen worden sei und dass der Organisation ein Jahr Zeit gegeben worden sei, sich auf die Folgen vorzubereiten. Die Bank ging nicht direkt auf die Äußerungen von Péter Magyar ein, fügte jedoch hinzu, dass sie in den letzten Jahren „zig Millionen Forint“ für das Programm aufgewendet habe.

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