Eindrucksvolle Bilder zeigen das Anheben einer 80 Jahre alten Eisenbahnbrücke aus Stahl in Budapest in einem Stück

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Die gesamte Stahlkonstruktion einer fast 80 Jahre alten Eisenbahnbrücke über die Bartók-Béla-Straße in Budapest wurde im Ganzen angehoben und im Rahmen des Projekts „Südliche Ringbahn“ abtransportiert, wie der Minister für Verkehr und Investitionen am Sonntag in einem spätabendlichen Facebook-Beitrag bekannt gab.
Eine komplexe und spektakuläre Aktion
Dávid Vitézy erklärte, dass am Wochenende in der Hauptstadt eine der visuell eindrucksvollsten und technisch anspruchsvollsten Phasen des Projekts stattgefunden habe. Die mehrere hundert Tonnen schwere Konstruktion wurde nach monatelangen Vorbereitungen und präziser technischer Planung mithilfe eines der größten Kräne des Landes mit einer Tragkraft von 700 Tonnen sowie spezieller selbstfahrender Modultransporter (SPMTs) bewegt.

Die Brücke wurde entlang der Bahntrasse in Richtung Kelenföld transportiert, wo nun mit dem Abbau begonnen wird, fügte er hinzu. Die Aktion erforderte eine vollständige Sperrung des Straßen- und Straßenbahnverkehrs.

Mehr Kapazität, neue Bahnhöfe
Vitézy erklärte, das Projekt ziele darauf ab, den Abschnitt zwischen Ferencváros und Kelenföld von zwei auf drei oder vier Gleise zu erweitern und damit einen der größten Engpässe im Budapester Schienennetz zu beseitigen, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur.

„Dadurch können mehr Nah- und Fernverkehrszüge verkehren, und es werden neue Bahnhöfe in Nádorkert, Közvágóhíd und Népliget – auch wenn die Ausschreibung für den Bau des letzteren von János Lázár gestoppt wurde, werden wir sie wieder aufnehmen –, sodass weitaus mehr Menschen die Bahn dem Auto vorziehen können“, schrieb er.
Wichtige Budapester Brücke wird bald saniert – Planungsprozess beginnt
Er wies darauf hin, dass Züge bereits seit mehreren Monaten eine der neuen zweigleisigen Brücken befahren und dass eine ähnliche Konstruktion in Kürze die alte Brücke ersetzen soll.

„Deshalb habe ich bereits zuvor gesagt und bekräftige dies auch weiterhin als Minister: Bei der Südlichen Ringbahn geht es nicht nur um den Güterverkehr. Ohne diese Investition wären keine nennenswerten Verbesserungen des Nah- und Fernverkehrs in der Hauptstadt und ihrem weiteren Ballungsraum möglich“, so Vitézy.

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