Einfacher Bargeldzugang für ungarische Nutzer: Revolut und Wise erhöhen die Grenzen für kostenlose Bargeldabhebungen!

Ungarische Kunden, die digitale Bankdienstleistungen in Anspruch nehmen, könnten schon bald einen deutlich leichteren Zugang zu ihrem Bargeld haben. Nach einer kürzlich erfolgten Gesetzesänderung, durch die der Betrag, den man kostenlos an inländischen Geldautomaten abheben kann, verdoppelt wurde, haben sowohl Revolut als auch Wise schnell gehandelt und ihre eigenen gebührenfreien Abhebungslimits erhöht.

Wie wir bereits berichteten, wurde ab Februar die gesetzliche Obergrenze für gebührenfreie Abhebungen an Geldautomaten in Ungarn von 150.000 HUF auf 300.000 HUF erhöht. Obwohl Fintech-Anbieter nicht gesetzlich verpflichtet sind, sich an diese Regelung zu halten, haben beide Unternehmen ihre Bedingungen freiwillig angepasst, um den Wettbewerb mit den traditionellen Banken zu intensivieren und den Kunden zu nützen.

Größere kostenlose Limits bei Revolut-Tarifen

Laut den Aktualisierungen auf der Revolut-Website ist der monatliche Freibetrag für Bargeldabhebungen in verschiedenen Abonnementstufen stark gestiegen.

Das Limit für den Standard-Tarif hat sich von 75.000 HUF auf 150.000 HUF verdoppelt. Für Plus-Kunden ist die Erhöhung sogar noch größer, nämlich von 75.000 HUF auf 300.000 HUF, während Premium-Kunden jetzt ebenfalls 300.000 HUF statt 150.000 HUF erhalten.

Metall bleibt unverändert bei HUF 300.000, und der Top-Tarif Ultra bietet weiterhin bis zu HUF 750.000 gebührenfrei!

Revolut ATM bank account
Foto: depositphotos.com

Revolut hat auch die Limits für den Devisenumtausch an Wochentagen leicht angehoben. Standard-Kunden können nun monatlich bis zu 380.000 HUF gebührenfrei umtauschen, bisher waren es 350.000 HUF, während die Obergrenze für Plus-Kunden auf 1,14 Millionen HUF steigt. Die Tarife Premium, Metal und Ultra bieten nach wie vor unbegrenzte Umtauschmöglichkeiten an Wochentagen.

Einige der neuen Zahlen sind jedoch noch nicht vollständig in der App angezeigt worden, so dass die Nutzer möglicherweise warten müssen, bis die Änderungen offiziell in ihren Konten aktiviert werden.

Wise entspricht der ungarischen Obergrenze

Wise ist für ungarische Karteninhaber noch weiter gegangen. Der monatliche Freibetrag für Abhebungen wurde von 150.000 HUF auf 300.000 HUF erhöht, was direkt mit der neuen gesetzlichen Obergrenze übereinstimmt.

Wichtig ist, dass dieser Vorteil nicht nur in Ungarn und nicht nur in Forint gilt.

Kunden können denselben Betrag im Ausland oder in Fremdwährungen ohne zusätzliche Gebühren abheben, und zwar innerhalb von zwei Transaktionen pro Monat.

Wise legt die Limits von Land zu Land fest, so dass dieses Upgrade ein besonderer Vorteil für ungarische Nutzer ist.

Traditionelle Banken unter Druck

Die Schritte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Wettbewerb im ungarischen Bankensektor immer ernster wird. Ende letzten Jahres genehmigte die Ungarische Nationalbank (Magyar Nemzeti Bank) die Gründung einer lokalen Niederlassung von Revolut und ebnete damit den Weg für ungarische Kontonummern und eine tiefere Integration in den heimischen Markt.

Diese Entwicklung hat herkömmliche Banken bereits dazu veranlasst, günstigere Kontopakete, gebührenfreie Kontoführungsoptionen und vergünstigte Überweisungen einzuführen.

Achten Sie auf die Gebühren der Geldautomatenbetreiber

Kunden sollten dennoch vorsichtig sein: Selbst wenn Revolut oder Wise gebührenfreie Abhebungen anbieten, können die Geldautomatenbetreiber eigene Gebühren erheben, warnt Revinfo.

In Ungarn erheben die Automaten der OTP Bank und der Erste Bank oft Gebühren für ausländische Karten, einschließlich Fintech-Karten. Die Geldautomaten der anderen Banken sind in der Regel kostenlos.

Die Kombination von Karten könnte mehr kostenloses Bargeld bedeuten

Für erfahrene Nutzer kann sich die Kombination von Dienstleistungen auszahlen. Mit einem Revolut Standard-Konto in Verbindung mit Wise können Sie bis zu 450.000 HUF pro Monat gebührenfrei abheben, und noch mehr, wenn Sie es mit einem traditionellen ungarischen Bankkonto kombinieren.

Falls Sie es verpasst haben:

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