Großbrand in Kunststoffverarbeitungsanlage in der Nähe von Budapest: Dichter schwarzer Rauch zu sehen

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Am Freitagmorgen brach in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb im Industriepark ÁTI-Sziget in Szigethalom ein Großbrand aus, der dichten schwarzen Rauch in den Himmel steigen ließ und eine groß angelegte Rettungsaktion auslöste. Nach Angaben der ungarischen Katastrophenschutzbehörde betraf das Feuer einen Teil einer etwa 3.000 Quadratmeter großen Industriehalle, in der Kunststoffgranulat und Maschinen auf einer Fläche von schätzungsweise 600 Quadratmetern in Brand gerieten.

Feuerwehrleute aus mehreren nahegelegenen Städten, darunter Szigetszentmiklós, Budapest und Érd, eilten zum Brandort, unterstützt von freiwilligen Einsatzkräften aus den umliegenden Ortschaften, berichtete Blikk. Die Einsatzkräfte setzten zehn Schaumlöschgeräte ein, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, bevor sie später mit den Nachlöscharbeiten begannen.

Drei Menschen befanden sich in dem Gebäude

Die Behörden bestätigten, dass sich drei Personen in dem Gebäude befanden, als das Feuer ausbrach. Spätere Meldungen der örtlichen Gemeinde und des Unternehmens besagten, dass keine Personen verletzt wurden, was nach den dramatischen Szenen die beruhigendste Entwicklung war.

Das betroffene Unternehmen, Knipping Automotive HU, bestätigte den Vorfall ebenfalls und erklärte, dass der materielle Schaden zwar beträchtlich sei, das volle Ausmaß der Verluste aber erst nach Abschluss der Lösch- und Sicherheitsmaßnahmen beurteilt werden könne.

Mobile Labore fanden keine giftigen Substanzen

Wegen des brennenden Kunststoffs haben die Behörden sofort mobile Katastrophenschutzlabors aus den Komitaten Fejér und Komárom-Esztergom eingesetzt, um die Umgebungsluft, Abwasserkanäle und Regenwasserreservoirs zu testen.

Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden keine giftigen Substanzen in der Luft, dem nahegelegenen Kanalsystem oder den Wasserreservoirs festgestellt, was die Befürchtungen der Anwohner, die Videos von der aufsteigenden schwarzen Rauchwolke in den sozialen Medien geteilt hatten, zerstreute.

Die Stadtverwaltung von Szigethalom versicherte den Anwohnern, dass die Umgebung nicht in Gefahr sei.

Dramatische Videos verbreiten sich online

Das Feuer wurde schnell zu einem der meistdiskutierten lokalen Vorfälle des Tages. Im Internet kursierten zahlreiche Videos, die zeigten, wie Flammen durch den Lagerbereich schlugen und dichter Rauch über dem Industriegebiet aufstieg.

Anwohner berichteten, dass sie über einen längeren Zeitraum hinweg Sirenen hörten, während professionelle und freiwillige Einsatzkräfte ihre Arbeit vor Ort fortsetzten.

Das Feuer ist inzwischen gelöscht, aber die Ursache des Brandes wurde noch nicht bekannt gegeben.

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