In der Nähe der Universität Budapest wurden sowjetische Granaten, Kanonenkugeln und deutsche Panzerfaust-Sprengköpfe gefunden

Sprengstoffexperten der ungarischen Armee haben am frühen Freitagmorgen Sprengstoff von den Donau-Ufern in der Nähe des Raoul-Wallenberg-Holocaust-Gedenkparks und der Technischen Universität Budapest entfernt, wie die Sprengstoffbeseitigungseinheit der Streitkräfte mitteilte.
Früheren Berichten zufolge waren in der Nähe des Raoul-Wallenberg-Ufers eine sowjetische 203-mm-Betonbrechgranate aus dem Zweiten Weltkrieg sowie eine Kanonenkugel gefunden worden, die vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt. Ein in der Nähe der Universität entdeckter deutscher Munitionsbehälter aus dem Zweiten Weltkrieg enthielt acht Panzerfaust-Abschussrohre sowie deren Faustpatrone-Sprengköpfe und Zünder, wie MTI berichtete.
Die Einheit teilte mit, die sowjetische Granate sei zu stark korrodiert, um vor Ort entschärft zu werden. Sie wurde daher unter Polizeibegleitung zu einem dafür vorgesehenen Sprengplatz gebracht, wo sie zusammen mit den anderen Sprengstoffen vernichtet wird.Für den Einsatz wurden die Szabadság-Brücke sowie die Uferpromenaden, Universitätsgebäude und eine Tankstelle auf der Budaer Seite am frühen Freitag vorübergehend gesperrt. Die Polizei hob die Sperrungen auf und gab die Straßen wieder frei, sobald der Einsatz abgeschlossen war.
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Titelbild: Illustration. Quelle: honvedelem.hu

