Keine Gefahr mehr nach dem Sieg von Péter Magyar? Ungarisches Militär zieht sich aus kritischer Infrastruktur zurück

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Nur zwei Tage nach der verheerenden Niederlage von Premierminister Viktor Orbán hat das ungarische Militär beschlossen, sich aus dem Schutz der kritischen Infrastrukturen Ungarns zurückzuziehen. Das wirft die berechtigte Frage auf: Gab es jemals eine echte Bedrohung, und wenn ja, warum glauben die ungarischen Verteidigungskräfte nun, dass die Einrichtungen ihren Schutz nicht mehr benötigen?

Heute, zwei Tage nach dem außergewöhnlichen Sieg von Péter Magyar bei den Parlamentswahlen, hat der Generalstabschef der ungarischen Verteidigungskräfte mehrere Militäreinheiten angewiesen, den Schutz der kritischen Infrastrukturen Ungarns einzustellen. 444.hu hat erfahren, dass nicht alle Infrastrukturstandorte von den Streitkräften aufgegeben werden.

Military critical infrastructure
Foto: Facebook/Magyar Honvédség

In den letzten Wochen des Wahlkampfs behauptete Premierminister Viktor Orbán, es bestehe die Gefahr ukrainischer Angriffe auf die kritische Infrastruktur Ungarns (z.B. Energieanlagen). Er setzte daher Soldaten zu deren Schutz ein. Die Operation dauerte sehr lange, als ob sie für das Militär keine Priorität hätte. Zu Ostern wurden in der Nähe der TurkStream-Pipeline in Serbien Sprengsätze gefunden, aber die serbischen Behörden stellten sofort klar, dass sie nicht mit der Ukraine oder ihren Streitkräften in Verbindung standen. Dennoch ordnete Orbán einen verstärkten Schutz für noch mehr kritische Infrastruktureinrichtungen an.

Der Generalstab der ungarischen Verteidigungskräfte beruft sich in seiner Erklärung nun auf Rationalisierung. Denn, so heißt es, die betroffenen Unternehmen haben ihre Sicherheitsmaßnahmen verbessert und ihr Sicherheitspersonal aufgestockt.

Bislang haben 600 Soldaten an der Operation teilgenommen.

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