Majka, ein Orbán-kritischer Sänger, erhielt Morddrohungen von einem Siebenbürger Ungar: historische Entscheidung getroffen

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In einer Ansprache vor den Menschen in Sepsiszentgyörgy erklärte Majka, dass er am Dienstagabend um 23 Uhr eine Morddrohung auf seiner privaten Telefonnummer erhalten habe.

Majka erklärt: „Sie wissen offenbar alles über uns“

„Der Absender der SMS schreibt, er könne es kaum erwarten, dass wir in Siebenbürgen ankommen, und dass er beabsichtige, sich an mir für das Unrecht zu rächen, das er angeblich erlitten habe. Er gibt außerdem an, zu wissen, wo wir untergebracht sind, welche Sicherheitsfirma bei der Veranstaltung im Einsatz ist und welche Route wir mit der Band nehmen werden. Und natürlich, dass ich ein Verräter bin“, schrieb Majka in einem Facebook-Beitrag.

Anwalt: Drohung muss ernst genommen werden

Er fügte hinzu, dass er zwar an Beschimpfungen gewöhnt sei und daran, dass sich Menschen gelegentlich über seine Äußerungen ärgern, es jedoch etwas ganz anderes sei, mitten in der Nacht auf seiner privaten Nummer belästigt zu werden.

Majka
Foto: Facebook/Majka

Sein Anwalt habe ihm geraten, die Drohung ernst zu nehmen, sagte er und fügte hinzu, dass sie Anzeige bei der Polizei erstatten und versuchen würden, herauszufinden, wer hinter diesem offensichtlichen Versuch stecke, Ärger zu verursachen.

Er erklärte, man könne das Konzert, die Reise und die beiden Tage, die man dort verbringen wollte, nicht durchführen, solange die Angelegenheit nicht geklärt sei. Sollte sich die Situation klären, werde man es dem Publikum wieder gutmachen.

Laut dem Programm des SIC Feszt hätte Majka am Mittwoch um 22 Uhr auf der Hauptbühne auftreten sollen.

Majka Debrecen Campus Festival
Foto: FB/Majka

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Die erste Absage dieser Art überhaupt

Das SIC Feszt bedauerte die Absage, zeigte jedoch Verständnis für die Entscheidung. Es betonte zudem, dass das Festival wie geplant stattfinden werde. Unter den Kommentatoren äußerten jedoch mehrere den Wunsch, ihr Ticketgeld zurückzubekommen. Andere äußerten Kritik und erklärten, ein Anti-Orbán-Künstler habe in Siebenbürgen nichts zu suchen.

Dies ist das erste Mal, dass ein ungarischer Pop-Act ein Konzert aufgrund einer Morddrohung abgesagt hat.

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