Menschen durch das tägliche Brot zusammenbringen: Weltberühmte Bäckerei eröffnet auf der Andrássy-Allee

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Le Pain Quotidien hat seinen ersten Standort in Ungarn auf der Andrássy-Allee im Erdgeschoss des Foncière-Palasts eröffnet. Die Ankunft der belgischen Bäckerei- und Café-Kette in Budapest markiert den Einstieg der Marke in ihr 27. Land und stellt einen weiteren Meilenstein in ihrer internationalen Expansion dar, durch die Le Pain Quotidien mittlerweile weltweit mehr als 200 Standorte betreibt.

Mit der Eröffnung in Budapest begrüßt die Stadt ein Konzept, das Bäckerei, Café und ganztägiges Speiseangebot unter einem Dach vereint. Le Pain Quotidien präsentiert sich nicht als traditionelle Bäckerei oder ausschließlich als Ort für das Frühstück: Von morgens bis abends bietet das Lokal Speisen und Getränke, die auf die verschiedenen Tageszeiten abgestimmt sind – vom schnellen Frühstück und der Mittagspause während des Arbeitstages bis hin zum Nachmittagskaffee oder einem entspannten Beisammensein am Abend.

Von Brüssel nach Budapest: Eine internationale Marke, entstanden aus einer einfachen Idee

Die Geschichte von Le Pain Quotidien begann 1990 in Brüssel. Der Gründer, Küchenchef Alain Coumont, ließ sich von Kindheitserinnerungen inspirieren, als er sich daran machte, einen Laib Brot zu kreieren, der ihn an das sorgfältig zubereitete traditionelle Brot seiner Tante erinnern sollte. Da er in Belgien nichts Vergleichbares finden konnte, beschloss er, es selbst zu backen. Was als einzelnes Geschäft begann, hat sich seitdem zu einer internationalen Marke mit mehr als 200 Standorten entwickelt.

Hier wird das Brot zur Tartine

Die Grundlage für das Brot von Le Pain Quotidien bilden vier einfache Zutaten: Bio-Mehl, Wasser, Meersalz und natürlicher Sauerteig. Das Mehl wird auf Stein gemahlen, und das Brot wird nicht nur pur serviert, sondern bildet auch die Grundlage für eines der bekanntesten Gerichte der Marke: die Tartine.

Die Tartine mag für ungarische Gäste noch ein neues Konzept sein, in Belgien und Frankreich ist sie jedoch eine bekannte Art des Essens. Im Wesentlichen handelt es sich um ein offenes Sandwich, bei dem frisches Sauerteigbrot im Mittelpunkt des Gerichts steht und nicht lediglich als Unterlage für Beläge dient. Darauf werden saisonale und natürliche Zutaten geschichtet, die von Gemüse und Käse bis hin zu Fleisch und anderen frischen Zutaten reichen.

Bakery Budapest
Le Pain Quotidien

Das Konzept ist einfach und dennoch äußerst vielseitig: Das Brot dient als eine Art Leinwand und bildet die Grundlage für verschiedene Aromen und Texturen. Die Speisekarte in Budapest bietet mehrere Variationen, von Kombinationen auf Avocado-Basis bis hin zu Tartines mit Hähnchen und geräuchertem Mozzarella.

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Eine Bäckerei für jede Tageszeit

Das „Le Pain Quotidien“ in Budapest ist als ganztägig geöffnetes Bäckerei-Café konzipiert und empfängt Gäste bis 21 Uhr. Das Konzept ist nicht auf eine bestimmte Mahlzeit ausgerichtet: Ein Croissant und ein Kaffeespezialität vor dem Arbeitstag, ein Mittagessen mit Kollegen oder ein Stück Gebäck am Nachmittag oder Abend – all das hat hier seinen Platz.

Die Rolle der Gemeinschaft

Die Idee eines Gemeinschaftsraums ist seit den Anfängen ein wichtiger Bestandteil der Marke „Le Pain Quotidien“. Ein prägendes Merkmal des ersten Standorts in Brüssel war ein Gemeinschaftstisch, der auf einem Flohmarkt erworben worden war. Er war lang genug, um viele Menschen Platz zu bieten, und dennoch schmal genug, damit sich die Gäste leicht miteinander unterhalten konnten. Der Gemeinschaftstisch ist seitdem zu einem wiederkehrenden Element in allen Le Pain Quotidien-Filialen geworden.

In den vergangenen Jahrzehnten hat Le Pain Quotidien sein klassisches Bäckerei-Café-Konzept durch eine Reihe von Gemeinschafts- und Kulturprogrammen ergänzt. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür ist die internationale Veranstaltungsreihe „Morning Rave“, die morgendliche Bewegung, Musik und Gemeinschaft miteinander verbindet: Nach einem Lauf oder Training lassen die Teilnehmer den Tag bei DJ-Sets, Kaffee und Frühstück ausklingen.

Das Konzept verdeutlicht, wie Le Pain Quotidien die Rolle eines Bäckerei-Cafés versteht: nicht lediglich als Ort, an dem man Brot, Kaffee oder Frühstück zu sich nimmt, sondern als Raum, der zu verschiedenen Tageszeiten und in unterschiedlichen Situationen als Treffpunkt dienen kann.

Mit der Eröffnung der Filiale in Budapest hat dieses Konzept – an dem seit mehr als drei Jahrzehnten gearbeitet wurde – nun auf der Andrássy-Allee ein neues Zuhause gefunden.

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