Modernisierte Hochgeschwindigkeitsstrecke Budapest-Belgrad in Betrieb genommen – Fotos

Güterzüge haben am frühen Freitag den Betrieb auf der modernisierten Bahnstrecke Budapest-Belgrad aufgenommen, wie der CEO der MÁV Gruppe in einem Beitrag in den sozialen Medien mitteilte.
Zsolt Hegyi merkte an, dass dies nicht nur den Abschluss der Gleisbauarbeiten und der Modernisierung der Infrastruktur markiert, sondern auch das Ende der geschlossenen Testphase. Der tägliche Güterverkehr wird nun die umgebaute Strecke 150 unter realen Bedingungen testen, bevor der Personenverkehr wieder aufgenommen wird, schrieb die ungarische Nachrichtenagentur.

Alle Messungen und Streckentests haben bestätigt, dass die Strecke alle infrastrukturellen und sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt, die für Güterzüge erforderlich sind. Die Sicherheit hängt jedoch nicht nur vom Bahnpersonal ab, sondern auch von den anderen Verkehrsteilnehmern, mahnte der Vorstandsvorsitzende.
“Die Anwohner haben sich über einen langen Zeitraum an die Abwesenheit von Zügen auf der Strecke gewöhnt, aber von nun an werden wieder regelmäßig Schienenfahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahren. Wir bitten Sie dringend, sich nicht auf die Gewohnheit zu verlassen: Nähern Sie sich den Bahnübergängen unter voller Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und mit der gebotenen Vorsicht!” schrieb Hegyi Zsolt.

Er betonte, dass die Renovierung der Linie 150 die größte ungarische Eisenbahninvestition der letzten Jahre darstellt. Anstelle der baufälligen 160 km langen eingleisigen Strecke von Ferencváros bis zur ungarisch-serbischen Grenze bei Kelebia wurde eine vollständig zweigleisige Strecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h gebaut, die mit modernsten Fahrgasteinrichtungen ausgestattet ist.

Der erste Zug, kurz nach Mitternacht, war ein MÁV Railtours-Güterzug, der von einer Siemens Vectron-Lokomotive geführt wurde, die erst kürzlich im Rahmen des Lokomotiven-Erneuerungsprogramms eingetroffen war, teilte er mit.
Pläne für den Ausbau der M44 sollen bis Mitte 2028 fertig sein
Die Planungen für den Ausbau der Schnellstraße M44 von Bekescsaba bis zur rumänischen Grenze werden bis Juli 2028 abgeschlossen sein, sagte der stellvertretende Staatssekretär im Bau- und Verkehrsministerium, József Pantya, am Donnerstag.
In einer Rede in Békéscsaba sagte Pantya, die Planung befinde sich “ungefähr auf halber Strecke”. Die 43 km lange Strecke wird rund 230 Mrd. HUF kosten. Nach Abschluss der Planung wird die Fertigstellung mindestens vier Jahre dauern.
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