Netflix-Preise steigen in Ungarn: Abonnenten müssen mit einer zweistelligen Erhöhung rechnen!

Ungarische Netflix-Nutzer werden deutlich mehr für ihre Abonnements bezahlen müssen, nachdem der Streaming-Riese eine neue Runde von Preiserhöhungen von mehr als 10% eingeführt hat. Die Erhöhung, die den Abonnenten per E-Mail mitgeteilt wurde, wird mit dem nächsten Abrechnungszyklus in Kraft treten.
Neue monatliche Gebühren: Was hat sich geändert?
Nach Informationen, die auf der Website des Unternehmens veröffentlicht wurden und über die HVG berichtet, sind alle Abo-Stufen teurer geworden:
- Der Tarif Basic (HD) steigt von 2.900 HUF auf 3.200 HUF (8,3 EUR)
- Das Standard-Abo steigt von HUF 4.000 auf HUF 4.500 (EUR 11,6)
- Der Premium-Tarif klettert von HUF 5.100 auf HUF 5.700 (EUR 14,7)
Außerdem erhöht sich die Gebühr für das Hinzufügen zusätzlicher Nutzer außerhalb eines Haushalts von HUF 1.200 auf HUF 1.400 (EUR 3,6).
Bestehende Abonnenten werden voraussichtlich ab April mit den neuen Preisen konfrontiert, je nach ihrem individuellen Abrechnungsdatum, während sich neue Kunden bereits zu den aktualisierten Tarifen anmelden.
Interessanterweise wird in der Mitteilung des Unternehmens nicht ausdrücklich von einer “Preiserhöhung” gesprochen, sondern von einer neutralen “Preisänderung”.
Ein weiterer Anstieg nach der Anpassung 2024
Dies ist die letzte in einer Reihe von Erhöhungen nach einer früheren Anpassung im Herbst 2024. Dies bedeutet, dass die “digitalen Haushaltskosten” in Ungarn schleichend steigen, da Streaming- und Online-Dienste immer teurer werden.
Wie erschwinglich ist Netflix in Ungarn?
Trotz der Erhöhung liegt Ungarn in Bezug auf die Erschwinglichkeit weltweit irgendwo im Mittelfeld.
Auf der Grundlage früherer internationaler Vergleiche , über die Haszon Ende 2025 berichtete, muss ein Abonnent in Ungarn etwa 2 Stunden und 5 Minuten mit dem mittleren Lohn arbeiten, um ein monatliches Standard-Abonnement zu bezahlen. Damit liegt das Land in der Nähe regionaler Konkurrenten wie der Slowakei und Rumänien (beide 1 Stunde 57 Minuten).
In wohlhabenderen Ländern wie Norwegen hingegen kann das gleiche Abonnement in nur 24 Minuten Arbeit verdient werden, während es in Luxemburg und Island weniger als eine halbe Stunde dauert.
In Ländern wie Ruanda hingegen kann ein einziger Monat Netflix mehr als 35 Stunden Arbeit erfordern.
Eine wachsende globale Plattform
Mit mehr als 300 Millionen Abonnenten weltweit scheint Netflix den Streaming-Markt zu dominieren. Da jedoch die Abonnementkosten in vielen Regionen steigen, werden Erschwinglichkeit und Wettbewerb für die Nutzer immer wichtiger, und das ist auch verständlich.
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