Noch ein warmer Tag, bevor eine Kaltfront Ungarn in zwei Hälften teilt

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Ungarn steht diese Woche vor einer dramatischen Wettertrennung, da eine wellenförmige Kaltfront das Land durchquert und im Westen einen starken Temperaturrückgang mit sich bringt, während im Osten noch sommerliche Wärme anhält.

Der Mittwoch beschert uns einen weiteren warmen Tag

Laut einem Vorhersagevideo der Meteorologen von HungaroMet wird der Kontrast am Donnerstag besonders deutlich zu spüren sein, bevor Anfang nächster Woche eine weitere, noch stärkere Kaltfront eintrifft.

Der Mittwoch beginnt mit einer südlichen Luftströmung, die eine vorübergehende Erwärmung im Karpatenbecken mit sich bringt. Nachdem sich der morgendliche Nebel aufgelöst hat, wird es überwiegend sonnig, und die Nachmittagstemperaturen erreichen 23–28 °C. In einigen Gebieten wird der Wind zunehmen, wobei insbesondere in der Region Kisalföld und am Fertősee starke Windböen möglich sind.

Kaltfront wird das Land teilen

Am Donnerstag wird sich das Wetter erheblich ändern, da eine Kaltfront Ungarn erreicht und vorübergehend über dem Land zum Stillstand kommt. Dies wird zu einem markanten Kontrast zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil des Landes führen.

Die Temperaturen im Westen und Nordwesten Ungarns werden voraussichtlich nur 19–20 °C erreichen, während in der östlichen Tiefebene weiterhin Höchstwerte von 28–30 °C zu erwarten sind. Trotz der ungewöhnlich großen regionalen Unterschiede wird die landesweite Durchschnittstemperatur laut HungaroMet weitgehend im Rahmen der saisonalen Norm liegen.

Die Temperaturunterschiede werden bis in den Freitag hinein anhalten, während sich die Bedingungen für Niederschläge in weiten Teilen des Landes zunehmend verbessern. In mehreren Gebieten können Regen, Schauer und Gewitter auftreten, wodurch der Freitag zu einem unbeständigeren Tag wird.

Das Wochenende bietet vorübergehende Erholung, doch am Montag kehrt die Kälte nach Ungarn zurück

Bis Samstag wird erwartet, dass sich das Frontensystem nach Osten weg von Ungarn bewegt. In den südlichen und östlichen Gebieten kann es noch zu leichtem Regen kommen, doch ansonsten wird Sonnenschein überwiegen. Der Temperaturunterschied bleibt bestehen: In Transdanubien bleibt es spürbar kühler, während die Temperaturen in der Großen Tiefebene weniger stark sinken.

In den westlichen Gebieten könnte es am Wochenende allmählich wieder wärmer werden, doch diese Verbesserung dürfte kaum von Dauer sein. Eine neue, schnell voranschreitende und ausgeprägtere Kaltfront wird voraussichtlich am Montag die Region erreichen und landesweit einen weiteren Temperaturrückgang um 3–4 °C mit sich bringen. Die nächste Front dürfte jedoch keine besonders starken Niederschläge mit sich bringen; derzeit werden lediglich mäßige Regenfälle erwartet.

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