Österreich verlängert Grenzkontrollen mit Ungarn und drei weiteren Nachbarländern

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Österreich hat die vorübergehenden Grenzkontrollen mit Ungarn, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Slowenien um weitere sechs Monate verlängert und begründet dies mit der Notwendigkeit, illegale Migration und Menschenschmuggel zu bekämpfen.
Grenzkontrollen bleiben bestehen
Österreich wird die Kontrollen an seinen Grenzen zu vier Nachbarländern für weitere sechs Monate fortsetzen, wie der Tschechische Rundfunk berichtete. Die Verlängerung gilt für die österreichischen Grenzen zu Ungarn, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Slowenien, die alle Mitglieder des Schengen-Raums sind.
Der österreichische Innenminister Gerhard Karner erklärte, die Maßnahmen seien weiterhin notwendig, um illegale Migration und Menschenschmuggel zu bekämpfen. Die österreichische Regierung erklärte, die Kontrollen sollten nur begrenzte Auswirkungen auf Personen haben, die regelmäßig die Grenzen überqueren, darunter auch Pendler, die zur Arbeit fahren.
Den Berichten zufolge wurden einige Kontrollen zudem weiter ins Grenzgebiet verlegt, anstatt direkt an der Grenze durchgeführt zu werden.
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Österreich erklärt, das System sei flexibler geworden
Die österreichische Regierung erklärte, das derzeitige System habe die Grenzkontrollen flexibler und effektiver gemacht. Österreich führte im Oktober 2023 erstmals Kontrollen an seiner Grenze zur Tschechischen Republik ein. Als Reaktion auf Migrations- und Sicherheitsbedenken hat das Land zudem vorübergehende Kontrollen an mehreren anderen Schengen-Binnengrenzen beibehalten.
Nach den üblichen Schengen-Regeln können Personen ohne routinemäßige Grenzkontrollen zwischen den teilnehmenden Ländern reisen. Die Mitgliedstaaten können jedoch unter außergewöhnlichen Umständen vorübergehend Kontrollen an den Binnengrenzen wieder einführen, unter anderem wenn sie diese aus Sicherheitsgründen für notwendig erachten.
Die Verlängerung bedeutet, dass Reisende, die aus Ungarn, der Slowakei, der Tschechischen Republik oder Slowenien nach Österreich einreisen, weiterhin mit Kontrollen rechnen müssen, obwohl beide Länder Teil des Schengen-Raums sind.
Reisende sollten daher beim Überqueren der österreichischen Grenze zusätzliche Zeit einplanen, insbesondere zu Stoßzeiten, auch wenn die österreichischen Behörden betonen, dass die Maßnahmen darauf abzielen, Beeinträchtigungen des regulären grenzüberschreitenden Reiseverkehrs so gering wie möglich zu halten.
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