Paks am Abgrund: Kritische Tage stehen bevor, „übermenschliche Anstrengungen“ sind im Gange, um zwei Turbinen am Laufen zu halten

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„Übermenschliche Anstrengungen“ werden unternommen, um den Wasserstand der Donau in der Nähe des Kernkraftwerks Paks anzuheben und so zwei der Turbinen in Betrieb zu halten, erklärte Ministerpräsident Péter Magyar am Sonntag auf Facebook.

Dienstag und Mittwoch werden entscheidend sein, da ein weiterer Rückgang des Wasserstands um 14 bis 15 cm erwartet wird, sagte er. Der Wasserstand der Donau liege derzeit 9 Zentimeter über dem Pegel, bei dem die vorletzte Turbine abgeschaltet werden müsste – ein Szenario, das nur vermieden werden könne, wenn das Versenken der Lastkähne zum gewünschten Ergebnis führe, erklärte er.

Ab Donnerstag seien in den österreichischen Einzugsgebieten Regenfälle vorhergesagt, was zu einem erneuten Anstieg der Wasserstände führen könnte, sagte er und fügte hinzu, dass der Bau des Unterwasserwehrs mit „rasender Geschwindigkeit“ voranschreite. Experten für Wasserwirtschaft hätten beschlossen, am Montag die Schleuse des Donauarms Ráckeve-Soroksár zu öffnen, wodurch dem Hauptarm der Donau 20 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zufließen und der Wasserstand um weitere 2 Zentimeter ansteigen werde, sagte er.

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Unterdessen dauert das langsame Versenken der beiden 80 Meter langen Lastkähne weiterhin an; die Schiffe sollen bis Sonntagabend eine Versenktiefe von 1 Meter erreichen. Das Einpumpen von Wasser in die Rümpfe werde am Montagmorgen wieder aufgenommen, sagte er.

Magyar erklärte, die Lastkähne stünden bereits unter enormem Wasserdruck. Die kreuzweise angeordneten Lastkähne sind mit beispiellos dicken, 500 Meter langen Stahlseilen an Pfählen mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern befestigt, die 8 Meter tief in den Boden gebohrt wurden. Magyar schloss mit einem Dank an die Hunderte von Experten, die bei der Hitze in Paks im Einsatz sind.

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