Premierminister Magyar und Verkehrsminister Vitézy eröffnen das Budapester Verkehrsmuseum

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Premierminister Péter Magyar und Verkehrs- und Infrastrukturminister Dávid Vitézy eröffneten am Samstag gemeinsam eine neue Sonderausstellung im Ungarischen Technik- und Verkehrsmuseum und markierten damit die Wiederaufnahme des Betriebs der Einrichtung nach einer einjährigen Pause.
Das Verkehrsmuseum öffnet nach einem Jahr wieder seine Pforten
Die Ausstellung mit dem Titel „Schnallen Sie sich an!“ findet im ehemaligen nördlichen Eisenbahnreparaturdepot (Északi Járműjavító) statt, dem geplanten künftigen Standort des Museums. Wie Index berichtet, können Besucher anhand einer breiten Palette von Exponaten – darunter Artefakte aus den Bereichen Straßen-, Schienen-, Luft-, See- und Nahverkehr – die Geschichte der Verkehrssicherheit erkunden.
In seiner Eröffnungsrede blickte Magyar auf die Entwicklung des Verkehrs von der Vergangenheit bis zur Gegenwart zurück und hob den pädagogischen Wert von Verkehrsmuseen hervor. Er beschrieb solche Ausstellungen als familienfreundliche Angebote, bei denen Besucher spielerisch lernen, technologische Errungenschaften entdecken und gemeinsam wertvolle Zeit verbringen können.
„Verkehrsmuseen gehören in vielen Ländern zu den beliebtesten Museen, und Ungarn bildet da keine Ausnahme“, sagte der Ministerpräsident. Er nutzte die Gelegenheit zudem, um für das landesweite Programm „Nacht der Museen“ zu werben, das in diesem Jahr zum 24. Mal stattfindet und an dem rund 300 Museen und kulturelle Einrichtungen teilnehmen.
Großes Lob für Vitézy
Magyar sprach Vitézy besonderes Lob aus und bezeichnete ihn als den vielleicht „größten Enthusiasten des ungarischen Verkehrs“. Er zeigte sich zuversichtlich, dass unter der Führung des Ministers in Ungarn neue Initiativen und Programme entstehen würden, die Familien und jüngeren Generationen die Welt des Verkehrs näherbringen und gleichzeitig dem ungarischen Verkehrssektor neue Impulse verleihen würden.
Vitézy dankte dem Ministerpräsidenten für das Kompliment, merkte jedoch scherzhaft an, dass seine Begeisterung nicht mit der der jungen Eisenbahn-Freiwilligen mithalten könne, die an der Veranstaltung teilnahmen.
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Sie äußerten sogar leichte Kritik am früheren Minister
Der Minister ging auch auf die jüngste Geschichte des Museums ein und kritisierte dabei die politische Herangehensweise seines Vorgängers, János Lázár. Vitézy argumentierte, dass spaltende Politik sich negativ auf die Einrichtung ausgewirkt habe, und behauptete, dass Spannungen zwischen Budapest und dem Umland dazu beigetragen hätten, dass die Sonderausstellung des Museums im vergangenen Sommer nicht eröffnet worden sei.
Er betonte, dass moderne Museen die wichtige Aufgabe hätten, Wissen jenseits digitaler Bildschirme zu vermitteln, und erklärte, die Ausstellung zum Thema Verkehrssicherheit diene diesem Ziel, insbesondere für jüngere Besucher.
Im Anschluss an die Reden besichtigten die Gäste die Ausstellung, wobei sowohl Magyar als auch Vitézy die ausgestellten historischen Straßenbahnen, Autos und Flugzeuge begutachteten. Vitézy gab zudem bekannt, dass die öffentliche Konsultation zur neuen ungarischen Straßenverkehrsordnung voraussichtlich im Juli beginnen werde.

