Radikaler ukrainischer Offizier zielt auf Ungarn: ‘Wir könnten in 2 Minuten dort sein’

Ein weiteres Kapitel in den ungarisch-ukrainischen Spannungen wurde aufgeschlagen, nachdem ein ukrainischer Offizier, Anführer der radikalen C14-Gruppe, mit militärischen Maßnahmen gegen Ungarn drohte. Er warnte: “Wir würden in zwei Minuten in Ungarn eintreffen, wenn es nötig wäre” und löste damit diplomatische Bedenken in Budapest aus.
Wer steckt hinter dieser Drohung?
Jewhen Karas, ein ukrainischer Major und gleichzeitig Anführer der radikalen C14-Organisation, tauchte in einem kürzlich bekannt gewordenen Video auf und drohte Ungarn mit einer militärischen Intervention.
Karas ist ein vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelensky ausgezeichneter Militäroffizier und der Anführer einer extremistischen nationalistischen Gruppe, C14. Die Organisation ist für mehrere rassistische Aktionen verantwortlich: 2018 haben sie beispielsweise Roma-Familien aus ihren Häusern vertrieben, sie geschlagen und ihre Wohnungen in Brand gesetzt. Diese Angriffe wurden von maskierten, bewaffneten Mitgliedern durchgeführt.
Obwohl die Rechtsextremen in der Ukraine eine Randerscheinung sind, tauchen ihre Stimme und ihre Aktivitäten regelmäßig im öffentlichen Leben auf.
Was genau hat Karas gesagt?
In der Diskussionsrunde, an der auch Mandiner teilnahm, sprach Karas Klartext: Die Ukraine betrachtet nicht nur Russland als Feind, sondern jedes Land, das sich ihr gegenüber “feindlich” verhält.
Er bezeichnete den ungarischen Premierminister als “kleinen kläffenden Hund” und erwähnte ausdrücklich Ungarn:
“Jetzt würde eine einzige 128. Brigade innerhalb von zwei Minuten eintreffen, wenn Orbán plötzlich sagt…”
Der Satz blieb unvollendet, aber die Nachricht löste sofort eine Debatte aus. Regierungsnahe ungarische Kreise interpretieren sie als offene Drohung, während ukrainische Quellen sagen, die Aussage sei eher ein hypothetisches Szenario als ein konkreter Plan gewesen.
Warum sind die ungarisch-ukrainischen Beziehungen so angespannt?
Der Vorfall in Karas hat sich nicht in einem Vakuum ereignet. Die ungarisch-ukrainischen Beziehungen verschlechterten sich 2025 weiter, als Budapest drei ukrainische Militärs auswies und sie beschuldigte, an Zwangsrekrutierungen und Gesetzesverstößen beteiligt zu sein. Kiew nannte dies “Unsinn” und eine Provokation und drohte daraufhin mit diplomatischen und rechtlichen Schritten.
Die eigentliche Frage ist jedoch nicht, ob die Ukraine Ungarn tatsächlich angreifen würde, sondern wie sehr eine solche Rhetorik die beiden Länder auseinandertreibt und wie weit Kiew es sich erlauben kann, extremistische Stimmen in den eigenen militärischen Reihen zu tolerieren.

Könnte die EU-Kandidatur der Ukraine in Frage gestellt werden?
Die Führer der Europäischen Volkspartei – darunter Manfred Weber – und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen unterstützen die Integration der Ukraine in die EU.
Die ungarische Regierung vertritt jedoch den Standpunkt, dass der Beitrittsprozess nicht automatisch erfolgen kann und dass jeder Kandidat die rechtsstaatlichen und sicherheitspolitischen Anforderungen vollständig erfüllen muss. János Bóka, Minister für Angelegenheiten der Europäischen Union, betonte in seiner Erklärung außerdem, dass Ungarn jede Äußerung, die militärische Maßnahmen gegen einen EU-Mitgliedstaat vorsieht, entschieden zurückweist.
Diese neue Spannung zwischen den beiden Ländern könnte eine ernsthafte Debatte über die EU-Erweiterungspolitik auslösen.
Falls Sie es verpasst haben:
Wie geht es weiter?
Die Frage ist nun, wie Brüssel und Washington reagieren werden. Wenn sich die ukrainische Seite nicht von Karas distanziert, könnte dies zu diplomatischen Verwerfungen in Westeuropa führen, insbesondere unter den Regierungen, die bereits das Ausmaß der Unterstützung für die Ukraine in Frage stellen.
Für Ungarn könnte dies eine Gelegenheit sein, seine Behauptung zu untermauern, die Ukraine sei kein verlässlicher Partner.
Die Ukraine riskiert jedoch die politische Isolierung durch ihre eigenen Verbündeten, wenn sie sich nicht klar von solchen Äußerungen distanziert, da sie eine Drohung gegen einen EU-Mitgliedstaat darstellen.


But perhaps Trump can still prevent it. Ahead of a new round of trilateral peace talks in Geneva on February 17-18, United States President Donald Trump has issued a warning to Ukraine, saying he expects Kiev to actively participate in the upcoming negotiation process and hopes Ukraine reaches an agreement with Russian Federation as soon as possible.
As The Guardian, in comments to reporters aboard Air Force One en route to Washington, Trump stepped up pressure on Ukraine, demanding a quick deal with Russia.
“Ukraine had better get to the negotiating table as soon as possible,” the US president said.
The two-day meeting in Switzerland, beginning Tuesday, is expected to be similar to talks earlier this month in Abu Dhabi, involving representatives from Washington, Kiev and Moscow. U.S. envoys Steve Whitkoff and Jared Kushner will represent the Trump administration at the talks.
At the same time, despite renewed U.S. efforts to step up diplomacy, hopes for a sudden breakthrough remain low as Russia continues to make maximalist demands on Ukraine.
Karas is an idiot. But this won’t lead to a change of heart among Ukraine’s supporters. In the West, he’ll only be seen as a bogeyman created and used by Hungary.
Fritz Fischer
Endlich tut sich was an der russischen Front!
Für all die Propaganda-Marionetten, die den mörderischen Kremel-Zaren Putin immer noch durch ihre Einfältigkeit als Halbgott verehren.
Endlich kommt die schon bekannte Wahrheit von den Z-Bloggern ans Licht!
Interessant ist aktuell die tiefe interne Spaltung in Russland.
Während die Staatsmedien (wie Rossija 1) krampfhaft versuchen, jeden Kompromiss als “Sieg über die NATO” zu verkaufen, toben die eigenen nationalistischen Kriegsbefürworter vor Wut.
Blogger wie Igor Girkin oder die Z-Kanäle werfen dem Kreml offen vor, die ursprünglichen Ziele komplett verfehlt zu haben.
Wenn die treuesten Anhänger von einer “strategischen Niederlage” sprechen, hilft auch die schönste Propaganda im Fernsehen nicht mehr weiter.
Die Realität an der Front lässt sich nicht mehr durch staatliche Zensur wegdiskutieren.
Die russische Propaganda steckt in der Klemme!
Im Staatsfernsehen wird jeder Rückschritt zum “strategischen Geniestreich” erklärt, während die radikalen Kriegsbefürworter auf Telegram vor Wut schäumen.
Wenn selbst russische Nationalisten wie die Anhänger von Girkin von einer “Schande” und “Verrat” an den Soldaten‘ sprechen, weil Kiew immer noch steht und die russische Wirtschaft blutet, dann ist das Narrativ vom glorreichen Sieg längst in sich zusammengebrochen.
Wenn Russland die “zweitstärkste Armee der Welt” hat, warum dient die NATO dann als Ausrede für das Verfehlen der eigenen Kriegsziele (Kiew in 3 Tagen)?
Wir haben über 4Jahre damit verbracht, zu beweisen, dass wir eine Supermacht sind, nur um jetzt über “Einfrieren” und “Kompromisse” zu verhandeln, während unsere Schwarzmeerflotte faktisch ausgeschaltet ist.
Das ist kein Sieg, das ist das Eingeständnis, dass wir militärisch am Ende unserer Kräfte sind.
Das kommt alles von den nationalistischen Bloggern.
Gebietsgewinne im Donbass wiegen die strategische Isolation, den Verlust der Schwarzmeerflotte und über eine 1,1 Million tote Söhne, wo die Mütter Putin noch fragen werden ” Wofür”? wiegen es nicht auf.
Das sagen nicht wir im Westen, das sagen die russischen Nationalisten gerade selbst.
Wenn alles nach Plan läuft, warum wüten dann Russlands einflussreichste Militär-Blogger über Korruption und technisches Versagen?
Sogar die radikalsten Nationalisten im Kreml-Umfeld fordern jetzt ein Ende, weil sie sehen, dass Russland diesen Abnutzungskrieg strategisch bereits verloren hat.
Wer gewinnt hier eigentlich – die Realität oder die Propaganda?
Wenn selbst die größten russischen Putin-Fans von “Verrat an den Soldaten” sprechen, sollte man sich fragen, was die offiziellen Erfolgsmeldungen noch wert sind.
https://www.facebook.com/Polizeiundfahndung/posts/putin-wird-zur-lachnummer-als-neue-zahlen-ersch%C3%BCtternde-russische-verluste-in-de/898524709604385/
Ein völlig unbedeutender Militär vergreift sich inhaltlich als auch im Ton, was man beides eigentlich bisher nur aus Ungarn selber kennt und schon ist das ungarische Nationalgefühl bis in seinen Grundfesten erschüttert. Das zeugt nicht von Selbstvertrauen. Natürlich ist das ein völliger Unsinn und eine große Dummheit, das zu sagen.
Allerdings wundert es mich doch sehr, dass man in Ungarn nun die beleidigte Leberwurst spielt, wo Orban doch kürzlich selber erklärt, dass die Ukraine Ungarns Feind wäre. Habe ich mich da etwa verhört? Auch beim Ton und bei der Tonlage brauchen sich die ungarischen Äußerungen nicht zu verstecken, man liest sie tagtäglich in der Presse.
Daraus eine Staatsaffäre machen zu wollen, kommt sicherlich nur solchen Ungarn in den Sinn, die keine wirklichen Argumente haben und mit dem Hochpuschen ihr schlechtes Gewissen gegenüber der Ukraine vernebeln und verdrängen sowie Wahlpropaganda betreiben wollen.