Schlechte Nachrichten für Biertrinker, gute Nachrichten für Naschkatzen? Preise für die Feierlichkeiten am 20. August und Ungarns „Kuchen des Jahres“ wurden bekannt gegeben

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Die Feierlichkeiten zum ungarischen Nationalfeiertag am 20. August werden in diesem Jahr deutlich kostengünstiger ausfallen, da die Regierung plant, rund 4 Milliarden HUF für das dreitägige Programm auszugeben – statt der ursprünglich von der Vorgängerregierung veranschlagten 18 Milliarden HUF.

Auf dem Programm stehen zudem ein deutlich kürzeres Feuerwerk, eine groß angelegte audiovisuelle Show, die auf das Parlamentsgebäude projiziert wird, sowie Konzerte und Familienveranstaltungen in ganz Budapest. Besucher, die sich auf das bei früheren Feierlichkeiten angebotene stark vergünstigte Bier gefreut haben, könnten jedoch enttäuscht werden.

Regierungssprecherin Éva Magyar gab die Einzelheiten am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt, während die Vertreter der organisierenden Firma Centrum Production, Mátyás Kálmán und Dániel Besnyő, das Programm vorstellten. Weitere Einzelheiten finden Sie hier: In diesem Jahr stehen bei den Feierlichkeiten zum 20. August in Ungarn große Veränderungen an: Das erwartet Sie

Eine kostengünstigere Feier zum 20. August mit einem neuen Konzept

Die Feierlichkeiten beginnen am 19. August und stehen unter dem Motto, Ungarns tausendjährige Geschichte zu erzählen und dabei für verschiedene Generationen etwas zu bieten. Die Organisatoren erklärten, sie gingen nicht davon aus, dass sich alle für dieselbe Art von Programm interessieren würden, sondern wollten, dass die Besucher etwas finden, womit sie sich identifizieren können.

Der Kossuth-Platz beispielsweise wird nach den traditionellen Feierlichkeiten am Tag erneut zu einem Ort der Unterhaltung, während die Margareteninsel tagsüber familienfreundliche Aktivitäten und abends eine Lichtshow bietet.

Die Feierlichkeiten finden an zehn wichtigen Orten in ganz Budapest statt, darunter der Kossuth-Platz, das Parlament, die Margareteninsel, der Stadtpark, die Budaer Burg und die Umgebung der St.-Stephans-Basilika.

Bier wird teurer sein als im letzten Jahr

Zwar werden die Gesamtkosten der Veranstaltung deutlich geringer ausfallen, doch für Besucher, die auf die außergewöhnlich günstigen Bierpreise der vergangenen Jahre gehofft hatten, gibt es weniger erfreuliche Nachrichten. Im vergangenen Jahr war Bier bei den Feierlichkeiten bereits ab 380 HUF (1 EUR) erhältlich. In diesem Jahr kündigten die Veranstalter an, den Bierpreis zu deckeln, werden jedoch keine staatlichen Mittel zur Subventionierung einsetzen.

Laut Mátyás Kálmán wird ein halber Liter Bier weniger als 1.000 HUF (2,75 EUR) kosten, während ein halber Liter Mineralwasser weniger als 500 HUF (1,4 EUR) kosten wird. Die Veranstalter betonten, dass die Preisobergrenze auch ohne staatliche Unterstützung beibehalten werde.

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Foto: depositphotos.com

Auch Ungarns Nationalkuchen für das Jahr 2026 wurde bereits bekannt gegeben

Im Rahmen der Pressekonferenz wurden zudem die Gewinner der diesjährigen Wettbewerbe um den Nationalkuchen bekannt gegeben. Der „Bíborfehér“ („Purpur-Weiß“), kreiert von den Konditormeistern László Balogh, Zoltán Balogh und Roland Kis von der „Kézműves Cukrászda“ in Gyula, wurde zum ungarischen Nationalkuchen 2026 gekürt.

Die Torte vereint Waldbeeren, geröstete Mandeln, eine cremige Sauerrahm-Mousse und Quark, wobei süßer Johannisbeerwein für eine unverwechselbare Note sorgt. Schokolade, Vanille und Zitrone sind ebenfalls Bestandteil der Kreation, während gefriergetrocknete Himbeeren als krönender Abschluss dienen.

Die gleiche Konditorei hatte den Titel bereits im vergangenen Jahr gewonnen, sodass dies nun ihr zweiter Sieg in Folge ist.

Den Titel „Zuckerfreier Kuchen des Jahres 2026“ gewann das Team des Promenád Café in Balatongyörök mit seinem Kuchen „Szilvafácska“ („Kleiner Pflaumenbaum“). Im Mittelpunkt des Desserts stehen Pflaumen, kombiniert mit Walnüssen und Milchschokolade, während Zimtmousse und grüner Tee für zusätzliche Geschmacksnuancen sorgen.

Beide Gewinnerkuchen können ab dem 20. August in der „Hungarian Flavours Street“ im Várkert-Basar sowie in fast 500 Konditoreien in ganz Ungarn verkostet werden.

Um die Qualität und Authentizität der Gewinnerkuchen zu gewährleisten, werden deren Rezepte erst Anfang 2027 veröffentlicht. Bis dahin dürfen ausschließlich Mitglieder des Ungarischen Verbandes der Konditorenbranche diese unter den vorgeschriebenen Bedingungen offiziell herstellen.

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