Tödlicher Unfall in Budapest löst Empörung aus, weil die Staatsanwaltschaft den Audi-Fahrer festnehmen will – VIDEO

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Ein tödlicher Unfall auf der Budapester Váci út Überführung hat öffentliche Empörung ausgelöst, nachdem ein Zeuge beschrieben hat, dass der Fahrer, der den Zusammenstoß verursacht hat, ausgestiegen ist, sich eine Zigarette angezündet hat und keine Absicht zeigte, zu helfen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend auf der Überführung im Stadtzentrum von Göncz Árpád, wo ein Audi, der angeblich in ein Straßenrennen verwickelt war, in den Gegenverkehr geriet und mit einem Toyota zusammenstieß, der ordnungsgemäß unterwegs war.

Die ungarische Staatsanwaltschaft in Budapest hat die Untersuchungshaft des Mannes vorgeschlagen, der verdächtigt wird, eine tödliche Straßenverkehrsgefährdung verursacht zu haben, ein Verbrechen, das im Falle einer Verurteilung mit fünf bis zehn Jahren Gefängnis bestraft wird. Die Staatsanwaltschaft behauptet, der Fahrer habe beim Überholen vor dem Unfall absichtlich die durchgezogene Linie überfahren.

Zeuge: “Er stieg aus, zündete sich eine Zigarette an – er hatte nicht die Absicht, zu helfen”

Blikk zitierte den Zeugen György Wegera, der beschrieb, was er unmittelbar nach dem Aufprall gesehen haben will. Er behauptete, dass mehrere Hochleistungsfahrzeuge an einem Beschleunigungsrennen teilnahmen und dass die Teilnehmer von Geschwindigkeiten um die 250 km/h sprachen. Wegera behauptete, der Toyota sei so hart getroffen worden, dass er mehr als zwei Meter in die Luft geschleudert wurde, bevor er von der Überführung fiel.

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Das Auto des Opfers. Foto: MTI

Im selben Bericht sagte der Zeuge, der Audi-Fahrer sei ausgestiegen und habe sich eine Zigarette angezündet, während der Beifahrer im Audi schwer verletzt worden sei.

Was die Behörden bisher bestätigt haben

Nach Berichten, die sich auf die Staatsanwaltschaft berufen, wurde der Fahrer in Gewahrsam genommen und als Verdächtiger befragt. In dem von Telex beschriebenen Fall starb der Fahrer des Autos, das von der Überführung stürzte, noch am Unfallort, während ein Passagier des Audis später im Krankenhaus starb.

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In einer separaten Meldung heißt es außerdem, dass dem Verdächtigen biologische Proben entnommen wurden, um zu untersuchen, ob er zum Tatzeitpunkt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden haben könnte.

Das Auto und die Resonanz in den sozialen Medien

Blikk berichtete, dass es sich bei dem betroffenen Audi um einen Audi RS7 handelte und behauptete, er sei vor kurzem online für 29.000.000 HUF (ca. 77.300 €, unter Verwendung eines mittleren HUF/EUR-Kurses am 12. April 2026) zum Verkauf angeboten worden.

Die Polizei meldete, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 25-jährigen türkischen Mann handelt, der nur durch seine Initialen identifiziert wurde, und beschrieb die geschäftlichen Interessen der Familie, die ihm und einem Verwandten, der angeblich mit ihm im Fahrzeug saß, zugeschrieben werden.

Politische Forderungen nach härterem Vorgehen gegen Temposünder

Der Unfall hat auch die Debatte über die Durchsetzung und Bestrafung von extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen neu entfacht. Nach dem Vorfall forderte der Budapester Politiker Dávid Vitézy, dass die Stadt mehr Blitzer braucht und härtere Strafen für Wiederholungstäter, die die Geschwindigkeitsbegrenzungen deutlich überschreiten.

Der Bürgermeister von Budapest, Gergely Karácsony, forderte in einem Kommentar, über den Blikk berichtete, gesetzliche Änderungen, die es den Behörden erlauben würden, die Fahrzeuge von Fahrern, die andere vorsätzlich gefährden, zunächst vorübergehend und im Wiederholungsfall dauerhaft zu beschlagnahmen, und verwies auf österreichische und schweizerische Beispiele als Vorbild.

Hintergrund für Leser im Ausland

In Ungarn ist die Öffentlichkeit immer wieder über illegale Straßenrennen und extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen in Budapest besorgt. In diesem Fall behandelt die Staatsanwaltschaft den Vorfall nicht als einfachen Verkehrsunfall: Die Anklage wegen Gefährdung des Straßenverkehrs mit Todesfolge deutet darauf hin, dass die Ermittler davon ausgehen, dass Elemente einer vorsätzlichen Risikobereitschaft und nicht bloßer Fahrlässigkeit vorliegen.

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