Umfangreiche Baumaßnahmen führen zu Fahrspursperrungen auf drei stark befahrenen ungarischen Autobahnen: Das müssen Autofahrer wissen

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Autofahrer im Raum Budapest sollten sich auf Fahrspursperrungen und vorübergehende Verkehrsbeschränkungen einstellen, da am 26. Oktober umfangreiche Sanierungsarbeiten auf dem gemeinsamen Autobahnabschnitt M1–M7, der Autobahn M7 und der Schnellstraße M0 beginnen. Die Arbeiten betreffen vor allem die Gebiete um Budaörs, Törökbálint und Diósd und werden voraussichtlich in mehreren Phasen bis in die dritte Novemberwoche andauern.

Der ungarische Straßenbetreiber Magyar Közút Nonprofit Zrt. kündigte die Arbeiten an, die sich auf einer Länge von etwa neun Kilometern über eine Fläche von fast 35.000 Quadratmetern erstrecken werden. Im Rahmen des Projekts werden voraussichtlich rund 8.400 Tonnen Asphalt verbaut.

Ziel ist es, die beschädigten Fahrbahnbeläge noch vor dem Winter zu erneuern, anstatt lediglich einzelne Schlaglöcher zu reparieren. Laut Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy müssen auf den betroffenen Abschnitten sowohl die Binderschicht als auch die Deckschicht erneuert werden.

26.–27. Oktober: Fahrbahnsperrungen in der Nähe von Budaörs und der Ausfahrt M0

Die erste Phase beginnt am Montag, dem 26. Oktober, und dauert bis Dienstag, dem 27. Oktober.

  • Gemeinsamer Abschnitt M1–M7: Auf dem Abschnitt außerhalb von Budapest in der Nähe von Budaörs, wo sich die beiden Autobahnen trennen, wird die mittlere Fahrspur gesperrt. Der Verkehr in Richtung M7 wird die innere Fahrspur nutzen, während der Verkehr in Richtung M1 die äußere Fahrspur nutzen wird.
  • M7 in Richtung Plattensee: Die Ausfahrt zur Schnellstraße M0 und zur Straße 8103 wird gesperrt. Autofahrer müssen als Umleitung den Knotenpunkt Érd nutzen.

Am 26. Oktober werden die Arbeiter an den betroffenen Stellen rund 1.800 Quadratmeter Fahrbahnbelag abfräsen und vorbereiten. Der Asphaltbelag soll am folgenden Tag aufgebracht werden.

27.–28. Oktober: Verkehrsbeschränkungen am Knotenpunkt Sportstraße in Budaörs

Von Dienstag, dem 27. Oktober, bis Mittwoch, dem 28. Oktober, kommt es aufgrund von Bauarbeiten auf der M7 in Richtung Budapest an der Anschlussstelle „Sport Street“ in Budaörs zu Beeinträchtigungen. Die äußere der beiden Ausfahrspuren wird gesperrt. Autofahrer können die Autobahn weiterhin verlassen, müssen jedoch mit möglichen Verzögerungen rechnen, da der Verkehr den gesperrten Bereich passieren muss.

Vor dem Einbau der neuen Asphaltschichten werden rund 2.300 Quadratmeter Fahrbahnoberfläche vorbereitet und abgefräst.

28.–29. Oktober: Beeinträchtigungen am M0-Knotenpunkt und an der Auffahrt nach Budaörs

Von Mittwoch, dem 28. Oktober, bis Donnerstag, dem 29. Oktober, sind weitere Einschränkungen geplant.

  • In der Nähe des M0-Knotenpunkts: Die äußere Fahrspur der M7 in Richtung Budapest wird auf einer Länge von etwa 500 Metern gesperrt. Der Verkehr kann auf der inneren Fahrspur weiterfließen.
  • Anschlussstelle Budaörs: Der äußere Teil der Einfädelungsspur zur M7 in Richtung Budapest wird gesperrt. Die Einfahrt auf die Autobahn bleibt jedoch über den inneren Teil der Einfädelungsspur möglich.

In dieser Phase werden rund 1.400 Quadratmeter Fahrbahn vorbereitet und abgefräst; die Asphaltierung ist für den 29. Oktober vorgesehen.

Weitere Autobahnbauarbeiten für November geplant

Das Sanierungsprogramm wird im November an weiteren Abschnitten entlang der Autobahn M7 und der Schnellstraße M0 fortgesetzt. Magyar Közút wird die genauen Termine und Verkehrsbeschränkungen für die späteren Phasen gesondert bekannt geben. Der Zeitplan kann sich je nach Wetterbedingungen und Baufortschritt ändern.

Der Straßenbetreiber weist darauf hin, dass es in den betroffenen Bereichen zu Staus und längeren Fahrzeiten kommen kann. Autofahrern wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über die Verkehrslage zu informieren und zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.

Aktuelle Informationen zu Sperrungen, Umleitungen und zur Verkehrslage finden Sie auf Útinform oder in einer Navigations-App, bevor Sie losfahren.

Titelbild: Illustration, Facebook/NÚSZ

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