Ungarn sollte nicht täglich 1 Mio. Euro für den Schutz der europäischen Grenzen zahlen, so Ministerpräsident Magyar

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Es sei „nicht richtig“, dass Ungarn täglich 1 Million Euro für den Schutz der gemeinsamen Grenzen Europas zahle, erklärte Ministerpräsident Péter Magyar am Donnerstag beim Treffen der Ministerpräsidenten der Visegrád-Vier und ihres irischen Amtskollegen in Bratislava.

Premierminister Magyar: Keine gute Botschaft seitens der EU

Magyar erklärte auf einer Pressekonferenz in Pozsony/Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, er wolle „Brüssel nicht kritisieren“, doch es sei „unfair“, dass Ungarn täglich für den Schutz sowohl seiner eigenen als auch der Grenzen der Europäischen Union aufkommen müsse. „Das ist überhaupt nicht richtig. Das ist keine gute Botschaft“, sagte er und dankte dem tschechischen Ministerpräsidenten für seine Solidarität in dieser Frage.

Hungarian PM Péter Magyar
Foto: MTI

In Bezug auf die illegale Migration erklärte Magyar, die Welt habe sich erheblich verändert. Die Position, die einst nur von Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Polen vertreten wurde, sei nun die Mehrheitsmeinung in der EU, sagte er. Etwa 19 bis 20 Mitgliedstaaten seien sich nun über die Notwendigkeit konsequenter, strenger Maßnahmen und der Unterstützung für den Grenzschutz einig, fügte er hinzu und äußerte die Hoffnung auf eine Einigung auf der Tagung des Europäischen Rates im Oktober.

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