Ungarn stellt TurkStream-Pipeline nach Sprengstofffunden in Serbien unter militärischen Schutz

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Ungarn wird den gesamten ungarischen Abschnitt der TurkStream-Pipeline unter militärischen Schutz stellen. Dies kündigte Außenminister Péter Szijjártó nach der von Ministerpräsident Viktor Orbán einberufenen außerordentlichen Sitzung des Verteidigungsrates am Sonntag an.

Szijjártó zufolge werden Soldaten nun die Gaspipeline einschließlich aller Übergabepunkte entlang der gesamten ungarischen Route von der serbisch-ungarischen Grenze bis zur slowakischen Grenze bewachen, nachdem serbische Behörden zuvor verdächtige Gegenstände und angeblich explosives Material in der Nähe der Pipeline bei Oromhegyes in der Nähe von Kanjiža entdeckt hatten. An der groß angelegten serbischen Operation waren Polizei, Militäreinheiten, Drohnen, Wärmekameras, Hubschrauber und Spürhunde beteiligt.

In seiner Rede nach der Sitzung des Verteidigungsrates stellte Szijjártó den vereitelten Vorfall in einen Zusammenhang mit einer Reihe von Anschlägen auf russische Öl- und Gaslieferrouten nach Europa und erklärte, dass der physische Schutz von TurkStream auf dem gesamten europäischen Abschnitt nun “entschiedener als je zuvor” verstärkt werden müsse. Er fügte hinzu, dass er sich bereits mit den Energieministern Serbiens, der Türkei und Russlands beraten habe und die vier Seiten sich darauf geeinigt hätten, sich weiterhin eng abzustimmen, um die Pipeline zu sichern.

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Gekennzeichnetes Bild: Illustration, depositphotos.com

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