Versuchen Sie nicht, hier zu schwimmen! Badeverbot an fünf Stränden des Velence-Sees

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An fünf beliebten Stränden am ungarischen Velence-See sowie an einem Strand an der Donau wurde das Baden vorübergehend verboten, nachdem bei routinemäßigen Wasserqualitätsuntersuchungen eine bakterielle Verunreinigung festgestellt wurde, die über den gesetzlichen Grenzwerten liegt. Die Beschränkung bleibt so lange in Kraft, bis Folgeuntersuchungen im Labor bestätigen, dass das Wasser wieder unbedenklich ist.
Die Bezirksverwaltung von Fejér hat nach der jüngsten offiziellen Wasserqualitätsüberwachung ein vorübergehendes Badeverbot an sechs natürlichen Badeplätzen verhängt. Nach Angaben der Behörde ergaben Laboruntersuchungen eine bakterielle Verunreinigung, die die zulässigen Grenzwerte überschritt, was zu dieser sofortigen Vorsichtsmaßnahme führte.
Das Verbot betrifft fünf Strände am Velence-See, einem der beliebtesten Sommerreiseziele Ungarns, sowie den freien Strand auf der Insel Szalki in Dunaújváros.
Welche Strände sind betroffen?
Die folgenden Strände sind derzeit für Badegäste gesperrt:
- Agárd Park Beach Camping (Gárdony-Agárd)
- Tini Beach (Gárdony)
- Velence Nordstrand
- Velence Korzó und Freistrand
- Strand des Velence Resort & Spa
- Freier Strand auf der Insel Szalki (Dunaújváros)
Die Behörden betonten, dass die Beschränkung vorübergehend sei und aufgehoben werde, sobald wiederholte Labortests bestätigten, dass die Wasserqualität erneut den mikrobiologischen Standards entspreche.
Enterokokken nachgewiesen
Berichten zufolge wiesen die am 21. Juli von den Strandbetreibern entnommenen Wasserproben im Rahmen der Eigenüberwachung an mehreren Stränden des Velence-Sees Enterokokken-Werte über dem gesetzlichen Grenzwert auf. Infolgedessen entsprach die mikrobiologische Qualität des Badewassers nicht mehr den Anforderungen an die öffentliche Gesundheit.
Die Behörde hat die Betreiber angewiesen, das Baden auszusetzen, die Besucher über die Einschränkungen zu informieren und dafür zu sorgen, dass das Badeverbot durchgesetzt wird, bis das Wasser wieder als sicher eingestuft wird.

Mutmaßliche Nichtdurchsetzung der Schließung
Die Situation hat auch in der Stadt Velence für Kontroversen gesorgt. Nach Angaben der Gemeinde hat der Betreiber von „Velence Korzó“ und „Free Beach“ die behördliche Anordnung angeblich nicht befolgt, wie FEOL berichtet. Die örtlichen Behörden gaben an, sie hätten den Betreiber angewiesen, den Strand unverzüglich zu schließen, Warnschilder anzubringen und das Baden zu unterbinden, erhielten jedoch keine Antwort.
Bei einer Ortsbesichtigung am 24. Juli stellten Gemeindebeamte Berichten zufolge fest, dass der Strand weiterhin geöffnet war, Besucher nach wie vor badeten und auf den Informationstafeln trotz des Badeverbots weiterhin die Wasserqualitätsbewertungen „gut“ oder „ausgezeichnet“ angezeigt wurden.
Die Stadtverwaltung hat die Besucher dringend gebeten, die Beschränkungen zu beachten und sich in der Region nach alternativen Aktivitäten umzusehen, bis sich die Wasserqualität verbessert hat. Die Beamten betonten, dass die Region um den Velence-See weiterhin Wandermöglichkeiten, kulturelle Veranstaltungen, Restaurants, Wellnesseinrichtungen und andere Freizeitaktivitäten biete.
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Die Dürre verschärft die Probleme am Velence-See
Die Schließungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Velence-See bereits unter erheblichen Umweltbelastungen aufgrund anhaltender Dürre leidet. Niedrige Wasserstände haben Teile des Sees erheblich verändert, wobei einige Bereiche nach Monaten außergewöhnlich heißer und trockener Witterung ungewöhnlich trocken erscheinen.
Die Behörden führen weiterhin Kontrollen der Wasserqualität durch, und die Badeverbote werden unverzüglich aufgehoben, sobald die Ergebnisse bestätigen, dass die betroffenen Strände wieder die erforderlichen Gesundheitsstandards erfüllen.
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