Der grenzüberschreitende Zugverkehr zwischen Ungarn und seinem südlichen Nachbarn ist jetzt einfacher!

Pendler und Reisende, die zwischen Südungarn und Nordserbien unterwegs sind, können sich freuen: Seit dieser Woche verkehren die Züge zwischen Szeged und Subotica (Szabadka) häufiger und machen grenzüberschreitende Reisen schneller und flexibler als je zuvor.

Die Ungarische Staatsbahn (MÁV) hat in Zusammenarbeit mit der serbischen Eisenbahngesellschaft den Fahrplan von fünf auf sechs Zugpaare pro Tag erweitert, nachdem die Nachfrage der Fahrgäste stark und stetig gestiegen war, wie die Ungarische Nachrichtenagentur (MTI) berichtete.

Der erweiterte Fahrplan trat am 2. Februar in Kraft und markiert einen weiteren Schritt nach vorn im grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr zwischen dem Komitat Csongrád-Csanád und der Region Vojvodina.

More cross-border trains coming: Up to 12 daily services between Hungary and this neighouring country!
Foto: Facebook/MÁV-csoport

Dreistündliche Abfahrten den ganzen Tag über

Dank der Erweiterung können Reisende nun tagsüber alle drei Stunden auf direkte Züge zurückgreifen. Dies bietet weitaus bequemere Möglichkeiten für Arbeits-, Studien- oder Verwaltungsreisen über die Grenze.

Einer der neuen Züge verlässt Subotica um 10:37 Uhr und kommt um 11:57 Uhr in Szeged an. Der Rückfahrtzug verlässt Szeged um 12:04 Uhr und erreicht Subotica um 13:24 Uhr, wie SzegedMa mitteilt.

Trotz der grenzpolizeilichen Kontrollen beträgt die Fahrzeit etwa 90 Minuten, was die Bahn zu einer berechenbaren und bequemen Alternative zum Auto macht.

Eine Erfolgsgeschichte seit dem Relaunch

Der Personenverkehr auf der Strecke wurde im November 2023 wieder aufgenommen. Damit wurde nach Jahren ohne regelmäßigen Betrieb wieder eine direkte internationale Bahnverbindung hergestellt. Seitdem hat die Strecke schnell an Beliebtheit gewonnen.

Nach Angaben von MÁV haben in den letzten zwei Jahren mehr als 200.000 Fahrgäste die Züge zwischen Szeged und Subotica genutzt, darunter sowohl tägliche Pendler als auch Gelegenheitsreisende.

Die starke Nachfrage hat die Betreiber davon überzeugt, dass zusätzliche Kapazitäten benötigt werden, was zur Einführung des zusätzlichen täglichen Zugpaares führte.

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Der Grenzübergang Röszke zwischen Ungarn und Serbien. Foto: police.hu

Eine umweltfreundlichere und intelligentere Art, die Grenze zu überqueren

Die Bahnbeamten sagen, dass ihr Ziel darin besteht, den Zug zu einer echten Alternative zum Auto zu machen, insbesondere für diejenigen, die regelmäßig zwischen Ungarn und Serbien pendeln.

Modernes rollendes Material, verlässliche Fahrpläne und vorhersehbare Reisezeiten tragen dazu bei, den Service als komfortable, umweltfreundliche und stressfreie Option zu positionieren.

Für viele Reisende ist die Umgehung von Warteschlangen und Grenzverzögerungen mit dem Auto Grund genug, auf die Bahn umzusteigen.

Falls Sie es verpasst haben:

Stärkung der regionalen Beziehungen

Neben dem Komfort stärkt der erweiterte Fahrplan auch die wirtschaftlichen, bildungspolitischen und sozialen Beziehungen zwischen den beiden Regionen. Die Universitäten, Arbeitsplätze und Dienstleistungen von Szeged ziehen viele serbische Einwohner an, während die Ungarn häufig zu Geschäfts- oder Familienbesuchen in den Süden reisen.

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