Game of Thrones Star enthüllt süße Ungarn-Verbindung: Melisandre gab ihrem Sohn einen ungarischen Namen! Hier erfahren Sie, warum

Hollywood-Stars gehen oft mit schönen Erinnerungen nach Dreharbeiten in Ungarn, aber für die niederländische Schauspielerin Carice van Houten wurde das Land auf eine viel persönlichere Weise Teil ihrer Familiengeschichte.

Die Schauspielerin, die durch ihre Rolle der Melisandre in Game of Thrones weltweit bekannt wurde, hat verraten, dass der dritte Name ihres Sohnes Béla ist: eine eindeutig ungarische Wahl, die durch den Ort seiner Zeugung inspiriert wurde.

Ein überraschender ungarischer zweiter Vorname

Im Gespräch mit einem ungarischen Journalisten bei der Berliner Premiere ihres neuen Films erzählte van Houten ein unerwartetes Detail über ihr Kind.

“Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche, aber sein Name ist Béla”, sagte sie lächelnd.

Während viele annehmen, dass der Name eine Anspielung auf den legendären ungarischen Filmemacher Béla Tarr ist, stellte die Schauspielerin klar, dass dies nicht der Fall ist. Stattdessen ist der Grund viel einfacher und persönlicher.

Ihr Sohn wurde 2016 in Ungarn gezeugt, während sie zusammen mit ihrem Partner und dem Vater des Kindes, dem australischen Schauspieler Guy Pearce, einen Western drehte. Die Produktion verbrachte einige Zeit mit Dreharbeiten in dem Land und die Erfahrung hat eindeutig bleibende Spuren hinterlassen.

“Deshalb haben wir einen ungarischen Namen gewählt”, erklärt sie.

Wie die Mutterschaft sie verändert hat

Van Houten erzählte auch, wie die Mutterschaft ihr Leben und ihre Arbeit beeinflusst hat.

Sie sagte, sie würde sich nicht unbedingt als eine andere Schauspielerin bezeichnen, aber die Mutterschaft hat die Art und Weise verändert, wie sie Drehbücher liest und sich mit Geschichten verbindet.

“Als Mutter fühlt es sich an, als würde mein Herz außerhalb meines Körpers schlagen”, sagte sie. “Ich bin sensibler geworden. Die Dinge berühren mich viel tiefer als früher.”

Nach Ansicht der Schauspielerin könnte auch das Alter eine Rolle spielen, denn sie hat das Gefühl, dass sie emotional und körperlich in einen neuen Lebensabschnitt eintritt.

Ein neuer Film über Familie und Scheidung

Ihr neuestes Projekt, das in Berlin uraufgeführt wurde, befasst sich mit der schmerzhaften Dynamik einer Scheidung aus der Perspektive eines Kindes. Die Geschichte untersucht, wie Eltern, die sich gegenseitig verletzen, am Ende oft ihre Kinder am meisten verletzen.

Van Houten spielt eine Mutter, die versucht, ihre Kinder zu beschützen, während sie gleichzeitig mit ihren eigenen emotionalen Wunden zu kämpfen hat.

Sie betonte, dass Erwachsene, wenn sie aus Schmerz handeln, oft aus ihrem “inneren Kind” heraus reagieren, was zu schlechten Entscheidungen führen kann. Einer der schlimmsten Fehler sei es, wenn ein Elternteil vor seinen Kindern schlecht über den anderen spricht.

“Wenn man den anderen Elternteil kritisiert, greift man auch einen Teil des Kindes an”, sagte sie und fügte hinzu, dass der dadurch entstehende Loyalitätskonflikt fast unerträglich sein kann.

Eine dauerhafte Bindung an Ungarn

Ungarn ist seit langem ein beliebter Drehort für internationale Produktionen, aber van Houtens Geschichte zeichnet sich durch ihre Intimität aus. Für van Houten ist das Land nicht nur eine Kulisse, sondern es ist in ihre Familiengeschichte eingegangen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes in Form des Namens Béla.

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